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Die große Marketing-Checklist für Einsteiger - Teil 1

Die große Marketing-Checklist für Einsteiger - Teil 1

Marketing-Checklist: 10 Effizienz-Tipps für alle, die keine Zeit für Marketing haben.

  • Du bist mit deinem Shop nicht sichtbar genug - aber die Zeit für Marketing fehlt dir?
    Das geht so weiter, wenn du jetzt nichts änderst. Fang doch einfach mit unseren Tipps an, die wir mit klaren Handlungsanweisungen servieren.

  • Du bist aber schon ausgelastet und willst nicht noch mehr Arbeit?
    Mit dem richtigen Marketing sammelst du gar nicht einfach beliebig viele Käufer, sondern nur noch VIPs, die dein Herz und den Geldbeutel zuverlässig erfreuen.

  • Die Möglichkeiten sind zahlreich und unübersichtlich – du weißt nicht, wo du anfangen sollst?
    Fang mit unseren 10 Basics in diesem Blogpost an. Die Tipps aus der Praxis für die Praxis legen ein gesundes Fundament für erfolgreiche Vermarktung.

Wirklich keine Zeit für Marketing? Unsere Marketing-Checklist zeigt dir, auf welche Basics du auf keinen Fall verzichten kannst!

Zeit ist ein knappes Gut, das geht wohl allen selbständigen Unternehmer:innen so. Wir haben also vollstes Verständnis, wenn du angesichts eines ganzen Bergs an neuen Möglichkeiten erst mal keine Ahnung hast, woher du die Zeit für Marketing nehmen sollst. 

Tatsächlich kann man viele Aufgaben im Bereich der Vermarktung auch straffen, optimieren, mit einer App erledigen oder sogar völlig outsourcen. Aber nur, wenn die Grundlagen von dir geschaffen wurden – ohne eine tragfähige Basis hast du sonst nur einen weiteren Zeitfresser am Hals.

Mit den 10 Tipps auf unserer Marketing-Checklist beziehungsweise nach deren Umsetzung ist Sichtbarkeit mit weniger Aufwand zu erreichen und hält wesentlich länger vor. Aber Achtung: 

Eine Marketingstrategie ist niemals fertig. Was wir dir leider nicht versprechen können ist eine Liste, nach deren Durcharbeiten du dich nicht mehr kümmern musst.

  1. Erstens ist dank Digitalisierung und globalen Märkten heute alles im Wandel. Was heute funktioniert hat, kann in drei Monaten abgelöst werden.

  2. Zweitens wirst du mit jedem erfolgreich umgesetzten Schritt weitere spannende Möglichkeiten mit guten Erfolgsaussichten für dich entdecken.

  3. Drittens lässt sich nicht alles mit einer Marketing-Checklist abdecken. Aber eine gute zukunftsträchtige Basis legen, das klappt herausragend.

Um in Zukunft viel Zeit beim Marketing zu sparen, musst du also zunächst Zeit investieren. Am besten nimmst du dir diese 10 Tipps nach und nach vor, wann immer du es in deinem Terminkalender unterbringen kannst.

Du solltest auch unbedingt bis zum letzten Tipp lesen ☺ der am meisten Zeit sparen wird – wenn du die anderen schon kennst.

1. Corporate Design – deine Geschäftsausstattung im einheitlichen Look & Feel.

Foto: © 300_librarians

Was du brauchst:
Falls du dich noch nicht darum gekümmert hast, beginnst du am besten mit einem »Corporate Design«. Die einheitliche Gestaltung des Logos, des Slogans, deiner ganzen Werbemittel und der Produktverpackung gehören zu den wesentlichen Voraussetzungen, um im Marketing einen guten Auftritt mit Wiedererkennungswert hinzulegen. 

Warum ist das wichtig?
Ein Corporate Design wird sowohl von Menschen als auch von Suchmaschinen positiv wahrgenommen, wenn du deine digitale Identität durch einen einheitlichen Look stärkst: Firmen und Marken erkennt man einfach gut wieder, wenn sie immer gleich aufgemacht sind.

Wie setzt du es um?
Am besten beginnst du mit einer Liste, wo dein Corporate Design überall erscheinen soll. Zum Beispiel:

  • Logo in gängigen Dateiformaten und als Vector-Grafik.

  • Visitenkarten und Briefpapier inklusive der Vorlagendatei für Updates.

  • Farbkonzept für die restliche Anmutung der Geschäftsausstattung.

  • Werbemittel deine Flyer, Ladenschilder, Autobeschriftungen etc.

  • Sonstiges vom Plakat bis zum Messe-Mitgebsel und Stempel

  • Website-Grafiken und Social Media Bilder mit Logo, Video-Hintergründe.

Dann schreibst du deine Anforderungen auf (welche Farben man dir vorschlagen soll, die Liste der zu erstellenden Dateien) und vergibst den Auftrag nur an eine:n Designer:in, die dir parallel auch gleich die wichtigsten Vorlagen für deine Textverarbeitung und in Canva erstellt. Das macht dich unabhängig und flexibel.

Tipp: Du hast schon eine Geschäftsausstattung? Dann solltest du sie auf Aktualität und Vollständigkeit prüfen und ggf. praktische Canva-Design-Vorlagen für Social Media Posts und die perfekte Optik für die Website ergänzen.

2. Corporate Identity – die »Persönlichkeit« deiner Firma entwickeln.

Was du brauchst:
Die Corporate Identity oder auch Brand Identity legt fest, wie alle Aktivitäten deiner Firma im Marketing aussehen: Das bereits genannte Corporate Design gehört dazu, aber auch deine Philosophie und Mission als Unternehmer:in, die Kommunikation mit anderen und sowieso einfach alles, was dir und deiner Firma ein persönliches Gesicht gibt - und den Beobachter:innen ein gutes Gefühl für die Kultur in deinem Geschäft vermittelt.

Warum ist das wichtig?
Alles, was dich einzigartig macht, hilft dir beim Marketing und Verkauf. Doch man kann das nur sehen, wenn du Wege findest, wie auch andere erkennen können, wie du »tickst« und wie dein Unternehmen arbeitet. Machst du einen guten Job beim Entwickeln der »CI«, wirst du unverwechselbar: Wenn du deinen Auftritt nach außen und innen klar definierst, hilft dir das beim Erreichen buchstäblich all deiner Ziele –einmal festgelegt und ausgeführt, wird die Corporate Identity automatisch an Mitarbeitende, Kund:innen , Geschäftspartner und Presse kommuniziert. Damit stellst du sicher, dass dein Unternehmen überall einheitlich auftritt und hast einen Rahmen geschaffen, den du zeitsparend nutzen kannst. 

Wie setzt du es um?

Eine Corporate Identity muss strategisch geplant werden und ist sehr viel mehr als nur eine nette Optik und ein paar Regeln, wie deine Mitarbeiter:innen mit der Kundschaft sprechen sollen. Andererseits musst du als Einzelunternehmer:in oder als Person mit einem kleinen Team auch nicht das ganz große CI-Fass aufmachen, als hättest du einen Konzern unterm Bug. Ein gutes Firmenmotto, eine professionelle Geschäftsausstattung und ein klar formuliertes Service-Versprechen sind solide Maßnahmen. 

Tipp: Betrachte die Strategie für deine CI als eine Standortbestimmung, über die du dann andere durch gute Außenwirkung informierst. Nachhaltige Firma, Traditionsunternehmen, Start-up? Jedes Modell hat Vorteile, die sich nach Außen zeigen lassen.

3. Social Media – deinen guten Namen sichern.

Was du brauchst:
Auf jeder Social Media Plattform, auf der sich deine Zielgruppe tummeln könnte, eine Fanpage oder ein Business-Profil mit deinem Unternehmensnamen, deiner Anschrift und dem Link aufs Impressum deiner Website und deinen Kontaktdaten sowie einer unverwechselbaren Info – siehe Logo, Corporate Design und die durch Corporate Identity transportierten Werte. 

Warum ist das wichtig?
Du willst überall dort gefunden werden, wo jemand nach deinem Namen oder deinem Angebot suchst. Je nach Plattform verlassen die Anwender:innen die App oder die Website gar nicht erst, um dann eine Suchmaschine zu nutzen, sondern suchen dort, wie sie gerade sind – zum Beispiel YouTube oder Pinterest, Instagram und TikTok. Außerdem möchtest du nicht, dass dir jemand absichtlich oder versehentlich deinen kostbaren Namen wegschnappt und blockiert. Selbst mit einer registrierten Handelsmarke kann es vergeblich, sehr teuer oder schwierig sein, ein wichtiges Social Media Profil von der falschen Firma loszueisen.

Wie setzt du es um?

 Zunächst entscheidest du, welches Titelbild und welche Version deines Logos du einheitlich auf allen Plattformen verwenden willst. Dann registrierst du überall ein Profil für deine Firma, wo ein Businessprofil möglich ist und verwendet immer dieses Titelbild und Logo, immer deine Firmenphilosophie als Aussage und setzt immer einen ersten »Willkommens-Post« in die Timeline, wie dein Angebot aussieht, warum deine Zielgruppe dir folgen soll – und wo der Shop liegt, über den man dich jederzeit kontaktieren kann. 

Tipp: Um die Organisation zu straffen, legst du dir am besten eine Mail-Adresse nur für Social Media an, um alle Profile zu registrieren. So kannst du später eine Weiterleitung einrichten, wenn du Aufgaben delegieren willst und trotzdem die Kontrolle behalten. Notiere dir auch die Logins für alle Accounts als Liste.

4. Blog – deine Kommunikationszentrale.

Was du brauchst:
Du solltest ein Blog als Element deines VersaCommerce Shops einrichten, weil du damit eine Anlaufstelle für Angebote und News jeder beliebigen Art schaffst – und zwar als eine Ort auf deiner Website, wo deine Kund:innen sogar von selbst nachschauen. 

Warum ist das wichtig?
Ein Blog ist, ganz anders als ein Social Media Kanal, ein von dir kontrollierter Platz für deine Inhalte. Deshalb ist es auch die Grundlage einer so genannten Content Marketing Strategie: In Blogs kannst du Geschichten erzählen, ein neues Sortiment erläutern, lange Bildstrecken aus der Produktion einbauen oder zeigen, wie dein Team tolle neue Angebote einpackt – alles wichtig und spannend, um die Persönlichkeit deiner Firma zu zeigen und um Inhalte zu haben, die du auf Social Media Kanälen verteilen kannst. Doch selbst wenn du es nur als Newsticker nutzt, ist es unglaublich nützlich, denn Blogs unterstützen auch dein SEO und sind so leicht zu bedienen, dass eine Meldung fast aufwandslos online gehen kann.

Wie setzt du es um?

Wir haben für dich aufgeschrieben, wie du mit VersaCommerce ein Blog in deinen Shop setzen kannst. 

Tipp: Mit einem Redaktionsplan und vorher festgelegten Themen sorgst du dafür, dass es regelmäßig klappt mit dem Bloggen – und kannst zeitsparend Themen von anderen schreiben lassen, die trotzdem gut passen.

5. Google Business – dein Profil beim Suchgiganten.

Was du brauchst:
Ein Google-Businessprofil für dein Unternehmen unter business.google.com, in das du deine Anschriftsdaten eintragen kannst, um über Google Maps gefunden zu werden und dessen News-Modul du nutzen kannst wie andere Social Media Timelines auch: Um gelegentlich Angebote und immer Blogposts zu verteilen und damit strategisch deine Sichtbarkeit und Auffindbarkeit online zu erhöhen. Außerdem kannst du hier Öffnungszeiten angeben und sie mühelos editieren, wenn zum Beispiel durch eine Krise oder an einem Feiertag eine Abweichung zu anderen Wochentagen anfällt und das sofort zu »googeln« sein soll, ob du am Wunschzeitpunkt erreichbar bist.

Warum ist das wichtig?
Du bist mit dem Businessprofil nicht nur in der größten Suchmaschine der Welt auf den Favoritenplätzen auffindbar, dort kannst du auch Bewertungen sammeln. Der Vorteil: Die meisten Menschen haben bereits ein Google-Konto und müssen sich nicht zuerst registrieren, die Registrierung bestätigen und sich dann einloggen: Sie können direkt zur Bewertungsfunktion wandern und die passende Anzahl Sternchen anklicken, um dir eine Bewertung dazulassen. Es gibt nichts Wichtigeres als Referenzen und Empfehlungen, Erfahrungsberichte und Bewertungen im Marketing, denn sie verleihen deinem Geschäftsmodell Glaubwürdigkeit und helfen beim Aufbau von Vertrauen. Jede Gelegenheit, bei einem präsentablen Partner wie Google Bewertungen zu kassieren, solltest du unbedingt nutzen.

Wie setzt du es um?

Du loggst dich in dein geschäftliches Google-Konto ein oder legst dir ein neues nur für geschäftliche Zwecke und geschäftliche Bilder und Unterlagen an. Dann gehst du auf dem Desktop-Rechner auf business.google.com und folgst der Anleitung Schritt für Schritt.

Tipp: Deine Kund:innen freuen sich über Bewertungen ebenso wie du – und erwidern sie gerne, denn wenn es Sternchen regnet, schickt Google auch immer eine Benachrichtigungsmail.

Die große Marketing-Checklist für Einsteiger - Teil 2

Foto Titelbild: © Monster Ztudio