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Feintuning mit Google AdWords

Wie kann man mehr aus seinen AdWords herausholen, ohne mehr auszugeben? Das Feintuning von fünf Punkten hilft, die Kampagne, das Budget, die Zielgruppe und die Wirkung der Massnahmen besser aufeinander abzustimmen. Das Ergebnis ist ein besserer ROI (Return on Investment) - Besser werden, ohne mehr auszugeben.
von hahn

1) Negative Keywords bringen relevante Treffer

Negative Keywords bestimmen, wann eine Anzeige nicht erscheinen soll. Sie sind ein wichtiges Werkzeug, die relevanten Klicks zu steigern.

Ein Beispiel: Mein Shop verkauft ausschließlich Schnittblumen. Dann wäre ein sinnvolles negatives Keyword Blumenballen oder Blumentopf. Denn wer nach diesen Begriffen sucht, wird unnötige Kosten verursachen, wenn er auf die Anzeige klickt.

Höchstwahrscheinlich erfolgt kein Kauf und die Absprung-Rate erhöht sich.

Negative Keywords verhindern also einen zu breite Streuung der Suchanzeige.

2) Nutze Optionen wie Ad Sitelinks

Die Erweiterung Ad Sitelinks platziert zusätzliche Links unter der Suchanzeige. Neben dem Hauptlink zur Landingpage können bis zu zehn weitere Links definiert werden . Wie es geht, zeigt Google Adwords unter Optionen. Die Links können zu anderen relevanten Unterseiten führen, die für bestimmte Suchende attraktiv sind. Dabei bleiben die Kosten gleich. Ein Klick auf die Anzeige kostet einen Klick, egal ob er auf die Landingpage führt oder auf andere Sitelinks.

Google-Anleitung: Sitelinks nutzen...

3) Bessere Landingpage, bessere Ergebnisse

Was hat die Landingpage mit AdWords zu tun?

  • Schlecht gemacht Landingpages führen zu hohen Absprung-Raten und das AdWord-Budget verpufft.
  • Vorsicht: Google wertet schlecht durchdachte Seiten ab, denn sie stellen die Suchenden nicht zufrieden.
  • Gute gemachte Landingpages erhöhen die Konversion und verringen die Kosten-per-Klick in der Kampagne.
  • Jede Anzeige benötigt eine optimal auf sie abgestimmte Landingpage. Das erhöht die Relevanz.Relevanz wird von den Nutzern und Google belohnt.

4) Masschneiderei der Ads mit Impression Share

Impression Share ist ein Google Ad Werkzeug. Die Impression Share zeigt ein Verhältnis an: Wie oft wurde meine Suchanzeige angezeigt und wie oft wäre es möglich gewesen, aber die Anzeigen des Wettbewerbs wurden angezeigt. Dieses Verhältnis hängt vom Budget ab und dem AdWords Bidding und einigen anderen Einstellungen. Impression Share zeigt auch an, wann meine Anzeige aufgrund meines erschöpften Budgets nicht angezeigt wurde oder der Rang aufgrund des Quality Scores zu gering war. Die Analyse dieser Auswertungen ermöglicht einen Anpassung von Budget und Bidding, damit ich mehr für mein Geld bekomme.

Google-Anleitung: Anteil an möglichen Impressionen

5) Nutze Analysesoftware: Tracking ist wichtig

Erfolgreiche Werbung mit Google Adwords geht einher mit der Überwachung der Kampagne. Es gibt kostenlose Werkzeuge wie AdWords Conversion Tracking oder Google Analytics und natürlich auch andere Lösungen. Das Besondere an der Onlinewerbung ist ja, dass ich über das Nutzerverhalten viel über die Effektivität meiner Maßnamen erfahren kann. Jede Art von Handlung (z.B. ein Kauf, eine Registrierung, ein Download) kann als erfolgreich definiert und verfolgt werden. Dadurch erhöht sich meinen Kontrolle über meine Werbeausgaben und ich kann meine Kampagnen besser managen.

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Bilder: © ekaphon / Fotolia

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