Retargeting-Pixel

Beispiel

Retargeting-Pixel sind kleine Codeschnipsel, die auf einer Website platziert werden, um Informationen über das Verhalten der Besucher zu sammeln und sie anschließend gezielt mit personalisierten Werbeanzeigen anzusprechen. Dieses Tool ist besonders nützlich für Händler, die ihre Kundenbindung und Conversion-Rate verbessern möchten.

Ein Beispiel für den Einsatz von Retargeting-Pixeln im Einzelhandel:

Ein Online-Shop für Modeartikel möchte seine Verkaufszahlen steigern und seine Kunden gezielt ansprechen. Hierfür entscheidet der Händler, Retargeting-Pixel auf seiner Website zu integrieren. Dies sind die Schritte, die der Händler durchführt:

  1. Auswahl des Retargeting-Tools: Zunächst entscheidet sich der Händler für ein Retargeting-Tool, das seinen Anforderungen entspricht. Beliebte Optionen sind [Google Ads](/glossar/google-ads) Remarketing, Facebook Pixel oder andere Drittanbieter-Tools wie Criteo oder AdRoll.

  2. Einrichtung des Pixels: Nach der Auswahl des Tools generiert der Händler den Retargeting-Pixel-Code und platziert ihn auf seiner Website. Dieser Code ist in der Regel unsichtbar und beeinflusst das Design der Website nicht.

  3. Erstellung von Zielgruppen: Der Händler legt verschiedene Zielgruppen fest, die er ansprechen möchte. Beispielsweise kann er eine Zielgruppe für Besucher erstellen, die Produkte in den Warenkorb gelegt, aber den Kauf nicht abgeschlossen haben, oder eine Zielgruppe für Kunden, die in den letzten 30 Tagen einen Kauf getätigt haben.

  4. Personalisierte Werbeanzeigen: Der Händler erstellt ansprechende und personalisierte Werbeanzeigen für jede Zielgruppe. Zum Beispiel könnte er eine Anzeige erstellen, die die Produkte zeigt, die ein Kunde in seinen Warenkorb gelegt hat, oder eine Anzeige mit einem speziellen Rabattcode, der nur für Kunden gilt, die bereits einen Kauf getätigt haben.

  5. Auslieferung der Anzeigen: Mithilfe des Retargeting-Pixels werden die personalisierten Werbeanzeigen gezielt an die definierten Zielgruppen ausgeliefert. Die Anzeigen können auf verschiedenen Plattformen wie Google, Facebook, Instagram oder anderen Websites geschaltet werden.

  6. Analyse der Ergebnisse: Der Händler überwacht die Performance der Retargeting-Kampagne, indem er Kennzahlen wie Click-through-Rate, Conversion-Rate und Return on Investment (ROI) analysiert. Anhand dieser Daten kann der Händler die Kampagne optimieren und die Effektivität seiner Marketingstrategie steigern.

Durch den Einsatz von Retargeting-Pixeln kann der Modehändler seine Kunden gezielt ansprechen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie zurückkehren und einen Kauf abschließen. Dies führt zu einer höheren Kundenbindung, einer verbesserten Conversion-Rate und letztendlich zu einem gesteigerten Umsatz.


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