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Udo Kraft

Wie du gute Teaser-Texte für Social-Media-Posts erstellst

Wie du gute Teaser-Texte für Social-Media-Posts erstellst
Nein, es geht nicht um Clickbait. Mehr Reichweite, Interaktionen und Traffic: Das kannst du durch gute Teaser-Texte erreichen. Ohne mit „komischen“ Lock-Überschriften die falschen Leute anzulocken. Denn das ist kontraproduktiv. Die Menschen, deine potenziellen Kunden, sind enttäuscht, verlieren Vertrauen und damit ist klar das Gegenteil erreicht. Verabschiede dich als erstes von dem Gedanken, deinen Artikel-Teaser einfach nochmal für den Social-Media-Teaser knapp umzuformulieren. Erstens hält es deine Leser nur auf, das gleiche nochmal in anderen Worten zu lesen, zweitens hält es auch dich selbst bei der Formulierung auf. Vor allem aber steht ein Teaser für einen Beitrag, der in einem Social-Media-Netzwerk geteilt wird, in einem völlig anderen Kontext. Die Leser können – und sollen – auf deinen Beitrag reagieren. Der Teaser soll nicht nur den geteilten Inhalt ankündigen, sondern auch deine Leser (und Kunden) zur Interaktion mit dem Beitrag animieren. Teaser nach dem Prinzip eines Cliffhangers sind die besten – sie wecken die Neugier und machen Lust auf mehr. Das klingt erst mal simpel, ist aber in der Praxis gar nicht so einfach umzusetzen. Insbesondere wenn du deine Teaser-Texte nicht für eine super spannende Geschichte schreibt, sondern beispielsweise für ein auf den ersten Blick nicht besonders aufregenden Thema. Wenn du ratlos an deinem Teaser sitzt, beantworte zuerst diese Fragen in einem kurzen Satz:
  • Warum ist es relevant?
  • Was erwartet den Leser?
  • Was bringt der Artikel dem Leser?
Damit ergibt sich den grobe Inhalt deines Teasers. Wichtig dabei ist, nicht alle Informationen vorweg zu nehmen. Lasse Fragen offen oder werfe Rätsel auf – das ist dein Cliffhanger! Übrigens: Sie sind zwar elementarer Bestandteil der Social-Media, aber übertreibe es nicht mit den Emoticons! Wobei du natürlich die Eigenarten des jeweiligen Netzwerkes beachten solltet, wie etwa eine platzsparende Formulierung für Twitter, Verwendung von Hashtags auf Instagram oder die Nutzung relevanter Keywords auf Pinterest. Hier noch ein paar tolle Tipps aus dem „SEOkratie Blog“, die dir konkret helfen können:
  • Unterhaltung auf Augenhöhe: Ladet zum Gespräch ein und fragt nach Feedback
  • Direkte Anrede: Du, Ihr, Sie, für Euch, für Sie,
  • Absender benennen: Wir, Von uns
  • Aktive Verben, keine passiven Formulierungen
  • Direkte statt indirekte Rede
  • Keine Floskeln
  • Füllwörter vermeiden
  • Wiederholungen vermeiden
  • Nicht mit zu vielen Informationen überfordern. Konzentriere dich im Zweifel auf einen Aspekt
  • Keine Spoiler: Gebt nicht die spannendsten Informationen des Artikels bereits im Teaser preis.
  • Aufforderungen verwenden (am besten am Anfang oder am Ende)
  • Keine störenden Zeichen (Zeichenspam: ++++++!!!!!!!!!!!!!!!——>>>>>)
Deine Teaser-Texte werden nur dann erfolgreich sein, wenn auch der Inhalt zur Zielgruppe passt. Andernfalls wird werden mit Sicherheit einige Kommentare in Richtung „Unnütz“, „Zeitverschwendung“ und „Habt ihr keine anderen Probleme?“ die falschen, nicht gewünschten Reaktionen auslösen. Quelle: SEOkratie Blog
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