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Warum Social-Listening ein wichtiger Filter fürs Monitoring ist

von kraft

Du solltest dein Publikum, deine potenziellen Kunden gut kennen, lernen deine Zielgruppe perfekt einzuschätzen, um so die Bedürfnisse mit individuell zugeschnittenen Inhalten zu bedienen. Neben dem bekannten Monitoring gibt es dazu eine zweite Disziplin, das Social-Listening. Dabei werden das Web und soziale Netzwerke zu bestimmten Themen überwacht und ausgewertet.

Damit lässt sich prima herausfinden, inwieweit das Netz über dich, deine Konkurrenz oder für dich relevante Themen spricht. „Monitoring sieht die Bäume, Social-Listening den Wald“, schreibt Tina Bauer in ihrem Artikel. Mit Social-Media-Monitoring sammelst du Daten und Erwähnungen deiner Marke und Branche. Mit Social-Listening hingegen analysierst du die erhaltenen Informationen und beginnst zu handeln, indem du die Daten für deine Strategie einsetzt.

Sicher, wie deutlich zu erkennen ist, sind sich die Begriffe auch in ihrer Bedeutung ähnlich, und doch geht das Social-Listening einen bedeutenden Schritt weiter: Damit siehst du das große Ganze und bist in der Lage entsprechend zu agieren. Hochfliegende Emotionen oder ein Buzz, selbst ein Shit- oder Candy-Storm lassen nämlich nur schwer in Zahlen und Buchstaben alleine erfassen.

Solange du überwachst, wie und worüber dein Publikum spricht, kannst du schnell reagieren und so im schlechtesten Fall etwa einem Shitstorm noch vor dem Ausbruch Einhalt gebieten. Das wachsame Auge kann in diesem Fall aber auch einfach dazu dienen, dich auf Augenhöhe mit deinem zufriedenen Zielpublikum zu begeben und mit ihm zu interagieren.

Indem du hinhörst, worüber deine Branche spricht, kannst du dich auch angemessen in die einschalten und mit deinem Beitrag sowie deinen Lösungen im besten Fall Leads generieren. Zudem hast du so die Chance Influencer und Befürworter finden.
Wer engagiert sich am meisten in deiner Community, wer hat viele Follower und einen hohen Trustfaktor?

Bleib’ an ihnen dran, höre ihnen zu – sie beeinflussen den Markt unter Umständen mehr als viele Unternehmer gemeinhin denken. Vielleicht gelingt dir dabei sogar dich mit klugen Kommentaren oder eigenen Beiträgen weit oben mitzuspielen. Das stärkt die Marke, belebt das Marketing.

Aktivierst du dein „Social“-Gehör, erlangst du mit Sicherheit aufschlussreiche Einblicke in die Aktivitäten der Mitbewerber. Um eine vernünftige Strategie dafür auszuarbeiten, musst du dir allerdings über die für dich relevanten Keywords und Phrasen absolut im Klaren sein. Sonst kann die Zeit fürs Social-Listening vertan sein.

Quelle: OnlineMarketing.de

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