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Umsatzstarke Produkttitel für eine gute Google-Shopping-Optimierung

Udo Kraft

Udo Kraft

Umsatzstarke Produkttitel für eine gute Google-Shopping-Optimierung
Google gibt allgemein die Empfehlung bei bekannten Marken den Brandname an den Anfang eines Produkttitels zu stellen. Was im Mode- oder Elektronikbereich denn auch wunderbar funktioniert, muss in anderen Kategorien noch lange nicht sinnvoll sein. Etwa in den Bereichen Computerspiele, Musik oder auch Hörbücher gibt es selten Nutzer, die nach der Marke, etwa dem Medienproduzenten suchen. Daher wird die Marke hier eher an das Ende des Titels gestellt. Der Produkttitel gehört zu den wichtigsten Attributen, die Google für die Ausspielung der Google-Shopping-Anzeigen berücksichtigt. Eingelesen wird der Produkttitel in der Regel aus einem Web-Content-Management-System (WCMS), das vom Einkauf oder von Lagermitarbeitern über ein Warenwirtschaftssystem gepflegt wird. Überwiegend werden die Produkttitel von den Herstellern übernommen, manchmal werden diese auch selber geschrieben. Um ein sinnvolles Marketing zu garantieren, ist der umsatzstarke Produkttitel und zwar ein im Unternehmen einheitlicher, geradezu elementar. Es lohnt sich also die Produktdaten und insbesondere die Produkttitel, im speziellen für die Online-Verwendung, genauer zu analysieren, bevor ein Export an einen Werbekanal erfolgt. Grundsätzlich lohnt es sich einen Blick auf die Produkttitel zu werfen, wenn die Click-Through-Rate in Verbindung mit der Conversion-Rate bei den Werbeanzeigen sehr niedrig ist. Ein weiterer Hinweis auf Optimierungspotenzial sind sehr kurze oder viele ähnliche Titel. Um einen aussagefähigen Titel zu erzeugen, müssen kaufentscheidende oder einzigartige Produkteigenschaften im Titel vertreten sein. Sortimentsanbietern empfiehlt sich eine Optimierung nach Segmentgruppen, um so umsatzstarke Produkttitel „abzufischen“. Damit können elementare Unterschiede zwischen den Produktgruppen berücksichtigt werden und der Aufwand hält sich noch in Grenzen. Das ist beispielsweise bei Medienartikeln wie DVD, Blu-Ray, CD ein wichtiges Element, bei Büchern dagegen ist der Autor entscheidend, während bei bestimmten Elektronik-Kategorien die Angabe der Energieeffizienzklasse Pflicht ist und in der Mode-, Parfum- oder Spielwarenwelt die Marke von herausragender Bedeutung. Google warnt zwar vor zu langen Titeln bereits ab einer Zeichenlänge von 70 Zeichen, empfiehlt aber gleichzeitig, Titel mit einer Länge von bis zu 150 Zeichen einzureichen. Das sollte man hier auch unbedingt in Anspruch nehmen. Bei Mobiles werden bei einer Google-Shopping-Anzeige aktuell hingegen nur 20-30 Zeichen angezeigt – dies macht umso mehr deutlich: Das Wichtigste muss zuerst im Titel stehen! Nicht zu vergessen, die korrekte Schreibweise. Große Buchstaben nehmen mehr Platz weg als kleine (Stichwort „Pixelbreite“), dennoch sollte auf eine natürliche und korrekte Schreibweise geachtet werden. Ebenso fehl am Platz ist eine unnötige Verwendung von Sonderzeichen, um beispielsweise Aufmerksamkeit zu erzeugen. Bevor man sich jedoch an die aufwändige Überarbeitung zigtausender Produkttitel macht, lohnt es sich, strategisch an die Arbeit zu gehen – denn nicht alle sind umsatzstarke Produkttitel und gleich wichtig. Das größte Potenzial der Titel-Optimierung schlummert bei den Topseller-Produkten im unteren Segment und bei den Produkten, die kurz vor der Aufnahme in das Topseller-Segment stehen. Auch saisonale Produkte wie Regenschirme, Sonnencreme oder Osterdekoration werden oftmals vernachlässigt. Mit einem Fokus auf diese Produkte kann der Aufwand begrenzt und der größte Nutzen erzielt werden. Quelle: OnlineMarketing.de
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