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Praxis-Tipp: Inaktive Kunden per E-Mail-Marketing reaktivieren

von kraft

Alle Onlinehändler haben davon eine Menge in ihrer Datenbank: Kunden, die keine sind. Jeder dritte Kunde in deutschen E-Mail-Verteilern ist vermutlich eine "Karteileiche". Potenzielle Umsatzbringer, die unbedingt aktiviert werden müssen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand der schon mal in einem Webshop gekauft hat, ist verhältnismäßig hoch. Und näher dran als ein schwer zu akquirierender Neukunde.

Was also ist so eine Karteileiche – ab wann können wir davon ausgehen, dass wir als Onlinehändler aktiv werden müssen? Etwa, wenn der- oder diejenige seit einem Jahr keine E-Mail eines Unternehmens geöffnet hat? "Erfahrungswerte zeigen, dass mit einer Reaktivierungskampagne mindestens einer von zehn Empfängern wieder zu einem aktiven Kunden wird," schreibt Laura Melchior auf Internetworld.de.

Die Vorgehensweise: Definiere, wann ein Kunde für dich "inaktiv" ist, und nimm verschiedene Abstufungen vor, die zu deinem Content und deinen Versandfrequenzen passen. Das könnte beispielsweise so aussehen: Der Kunde hat in den letzten drei Monaten nicht gekauft; seit zwei Monaten keine E-Mail mehr geöffnet; einmal Content heruntergeladen, aber auf keine weitere Mail mehr reagiert.

Die Betreffzeile muss auffallen und zum Klick verleiten. "Wir vermissen Sie" reicht nicht. Je individueller der Betreff auf das Bedürfnis des jeweiligen Nutzers zugeschnitten ist, desto eher öffnet er die E-Mail. Mach' ihm den Mehrwert des Mailings klar.

Im Mailing solltest du eine Botschaft oder ein Angebot in den Vordergrund stellen und mit einem auffälligen Call-to-Action-Button arbeiten. Dazu empfiehlt sich eine Auswahl an weiterem Content oder Produkten, die zu dem Empfänger passt.

Noch mehr praktische Tipps, wie man "Bestandskunden" zurückholt, findest du hier: Inaktive Kunden per E-Mail-Marketing reaktivieren - internetworld.de.

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