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Mehr Umsatz mit E-Mail-Marketing

Christof Steinke

Christof Steinke

Mehr Umsatz mit E-Mail-Marketing

Das Marketing-Instrument mit dem bei weitem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis ist und bleibt die E-Mail.Also: Her mit einem passenden Newsletter-Tool und los geht’s. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten

Das passende Newsletter Tool finden

Egal, ob auf Ihren eigenen Rechnern oder als Internet-Lösung per Monatstarif - fast so zahlreich wie die Anbieter sind die Vergleichstests. Googeln Sie am besten nach „E-Mail-Marketing“ oder „Newsletter-Marketing“ in Kombination mit „Software Vergleich“ oder „Tools Vergleich“.

Die in diesem Artikel beschriebenen Anforderungen sollte die Software auf jeden Fall abdecken.

Adressen sammeln

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Sie das Einverständnis des Empfängers von Werbe-Mails nachweisen müssen. Als Shop-Betreiber haben Sie dazu zwei Möglichkeiten:

  • Platzieren Sie eine Newsletter-Abo-Box auf den Seiten Ihres Shops, z.B. in der Fußzeile oder in einer Seitenspalte.
  • Bieten Sie im Bezahlprozess die Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung, z.B. durch in Checkbox „Ja, ich möchte Produktinformationen und Sonderangebote per E-Mail erhalten.“

Die Anmelde-Boxen, bzw. die Verlinkung dahinter, stellt Ihnen Ihr Newsletter-Tool zur Verfügung.

Den richtigen Grundaufbau beachten

Eine Marketing-E-Mail sollte immer einige Grundanforderungen erfüllen. Es beginnt bei einer technisch stabilen Gestaltung, so dass die Mail in möglichst vielen Programmen vernünftig dargestellt wird (mehr dazu unter dem Stichwort W3C). Bedenken Sie außerdem, dass Flash, Java-Script, viele Bilde und (große) Dateianhänge zur automatischen Klassifizierung als Spam-Mail führen können.

Hier sehen wir die wichtigsten Grundelemente eines Newsletters:

Grundaufbau Newsletter

  • Auch wenn Sie W3C-konform gestalten, bieten Sie gleich oben einen Link an, der den Newsletter im Web-Browser anzeigt.
  • Möglichst persönliche Anrede des Empfängers mit Namen.
  • Kurze Texte mit eindeutigen Handlungsaufforderungen am Ende, z.B. „Lesen Sie mehr …“ oder „ Jetzt bestellen“.
  • Deutlich erkennbare Links, denn das oberste Ziel ist ja, dass geklickt wird.
  • Persönliche Grußformel mit einem Namen am Ende (siehe Abbildung).
  • Das bedeutet auch: Verwenden Sie eine Absender-Adresse, auf die geantwortet werden kann.
  • Ganz unten steht eine Fußzeile mit Ihrer Firmierung, Ihren Kontaktdaten, Ihren Social Media Angeboten sowie Links zum empfehlen und abbestellen des Newsletters.
  • Die Mail sollte nicht breiter als 800 Pixel und maximal so lang wie eine DIN A4 Seite sein. Besser kürzer!

Das passende Layout finden

Klar, die Gestaltung des Newsletters ist ganz entscheidend für seine Akzeptanz. Aber die optimale Anzahl der Spalten und Bilder, oder die passende Farbgebung hängen von Ihrem Sortiment, Ihren Inhalten und Ihren Zielgruppen ab. Eine Orientierungshilfe gibt Ihnen das Layout Ihres Web-Shops, nicht zuletzt weil Ihre Besucher dann einen Wiedererkennungseffekt haben.

Zielgerichtete Konzepte entwickeln

Am Ende geht es beim E-Mail-Marketing um die Steigerung Ihres Absatzes. Daher stellen Sie sich immer ganz genau den ganzen Weg vor, den der Empfänger vom Lesen der E-Mail bis zu Ihrer Kasse im Online-Shop gehen soll. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

Wie schreibe ich die Betreff-Zeile so, dass die Mail geöffnet wird?

Stellen Sie eine immer wiederkehrende Erkennung voran, z.B. Ihren Shopnamen („Mustershop: Mit dieser Mail 15% Rabatt auf alle Möbel!“). Ihre Mailing-Software sollte auf jeden Fall eine Auswertung bieten, so dass Sie die Öffnungsraten kennen. Die sind zwar hochgerechnet, aber ein guter Indikator für die Stärke Ihrer Betreff-Zeile. Testen Sie gezielt verschiedene Ansätze und prüfen Sie den Erfolg.

Wie gestalte ich den Mail-Inhalt so, dass der Leser auf den enthaltenen Link klickt?

Geben Sie kurze Hinweise, die Neugier erzeugen und setzen Sie dann einen Link mit starker Handlungsaufforderung. Ebenfalls klick-fördernd: Gute Bilder zeigen, Vorteile herausstreichen, mit Sonderkonditionen locken. Und auch hier gilt: Versuch macht klug - also wiederum die Klick-Statistiken auswerten.

Was sieht der Leser nach dem Klick als nächstes?

Hoffentlich eine zum Thema passende Seite Ihres Shops, auf der er direkt zum Kauf animiert wird. Wählen Sie passende Landing Pages oder erstellen Sie neue Seiten, die zur Mail-Kampagne passen (das lohnt sich!).

Wie halte ich die Empfänger bei der Stange, so dass sie auch meine nächste E-Mail öffnen werden?

Nicht jede Mail spricht jeden Leser immer gleich gut an. Sorgen Sie daher immer für genügend Relevanz, so dass die Empfänger Ihre Mails nicht irgendwann als Spam abtun. Schreiben Sie also lieber eine Mail weniger, als eine zu viel, in der keine Substanz steckt. Und falls Ihr Sortiment breiter ist, (z.B. Herren- und Damenbekleidung) bieten Sie auch mehrere Newsletter an.

Am Schluss noch ein Tipp: Abonnieren Sie die Newsletter Ihrer drei schärfsten Wettbewerber. Erstens sehen Sie, was es dort Neues gibt und zweitens können Sie vielleicht einiges abgucken.

Und so geht es mit VersaCommerce: Eine Newsletter-Anmeldung können Sie sehr einfach in das Shop-Design unten auf jeder Seite integrieren. Diese ist dann direkt verbunden mit Ihrem Mailing-Programm (z.B. MailChimp, Campaign Monitor). Oder Sie bieten Ihren Kunden beim Bezahlen ein Häkchen zur Registrierung und exportieren diese Daten dann in Ihr Mailing-System.

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