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Hier spricht der Commander - wie man erfolgreich und mit wenig Aufwand auf Amazon verkauft

Hier spricht der Commander - wie man erfolgreich und mit wenig Aufwand auf Amazon verkauft

Wir verkaufen im Rahmen eines Selbstversuchs über unseren Online-Shop leiterkontor.de Leitern und Rollgerüste. Nachdem wir das Layout am Start hatten und die Produkte über das API in den Shop geprügelt hatten, dachten wir: eigentlich wäre es ganz cool, wenn wir auch mal was verkaufen würden - mit dem Amazon Commander...

Standard SEO reicht nicht

Ohne irgendwas am Shop zu optimieren hatten wir direkt einige Besucher auf unserer Seite, da die Standard-SEO-Optimierungen von VersaCommerce bereits ausreichen, um mit Long Tail Keywords sichtbar zu werden. Allerdings reichte das Besuchervolumen nicht aus, um auf absehbare Zeit relevante Umsätze auf die Beine zu stellen.

Wir haben also überlegt, wie wir mehr Sichtbarkeit erreichen können.

(Foto: leiterkontor.de)

Und dass wir Marketing können siehst Du ja schon an unserem selbstgemachten Frau-auf-Leiter-mit-Daumen-in-der-Luft-Stockphoto. (Foto: leiterkontor.de)

Wir haben parallel Affiliate (oder wie schimpft man es, wenn man Preisvergleichsseiten anbindet) und Search Engine Marketing-Aktivitäten gestartet, indem wir über die Multichannel-App von VersaCommerce unsere Daten zu Google und einigen Preisvergleichsseiten gepumpt haben.

Das Problem dabei: wir mussten engmaschig den Erfolg kontrollieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, damit uns die Akquisitionskosten nicht davon liefen. SEM hat für uns noch einigermaßen funktioniert, mit den Affiliate-Aktionen hatten wir nur mäßigen bis saumäßigen Erfolg.

Taschenrechner und geheime Formeln

Unser nächster Versuch, mehr Druck auf den Shop zu bekommen, war dann Amazon. Mit festen Akquisitionskosten kalkulieren zu können, klang verlockend – und ist es auch. Und hier verraten wir euch die super geheime Formel zur Berechnung unserer Preisuntergrenzen:

Einkaufspreis

  • Amazon-Provision
  • Versandkosten
  • Fixkosten
  • Marge

Das bekommt man mit einem Taschenrechner relativ gut hin und kann dann sehen, ob man mit der Preisuntergrenze raus muss oder man noch Luft bis zur Konkurrenz hat und keinen absoluten Kampfpreis wählen muss, um beim Kampf um die Buy Box vorne mit dabei zu sein.

Richtige Software, weniger Arbeit

Nachdem wir also mit einigen Produkten probiert haben, übertrugen wir nach und nach alle unsere Produkte mit dem Amazon Commander von VersaCommerce zu Amazon Web Service (AWS). Sehr viele der von uns angebotenen Artikel waren bereits auf Amazon verfügbar. Eines der Hauptprobleme war also, unsere Daten mit den – leider häufig sehr schlechten – Produktdaten bei Amazon zu verheiraten.

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Im Besten Fall kann der Amazon Commander die Zuordnung zu einem existierenden Produkt über die European Article Number (EAN) vornehmen. In unserem Fall wurden von anderen Händlern leider sehr häufig falsche EANs vergeben. Es gibt dafür aber einen recht einfachen Workflow, wie man die Zuordnung dann hinbekommt: In den erweiterten Produktdaten kann man direkt die Amazon Standard Identification Number (ASIN) von Amazon eintragen. Das ist zwar leider bei vielen Produkten recht aufwändig, aber man hat über die Produktliste im Amazon Commander einen recht guten Überblick, bei welchen Produkten man manuell einschreiten muss, um die Synchronisierung sicherzustellen.

Nachdem wir die Artikel dann hochgeladen hatten, fingen wir an, die Artikel-Daten für Amazon zu optimieren. Der Amazon Commander erweitert die normalen Versacommerce-Artikel-Felder um Amazon-spezifische Felder, wie zum Beispiel die Bulletpoints.


inhaltsbild-amazon-commander-1

(Screenshot: VersaCommerce.de)

Da diese bei uns häufig leider von anderen Händlern mit schlechten Werten gefüllt wurden, mussten wir nach der Ergänzung der Daten jeweils auch immer noch den Amazon-Support benachrichtigen und darum bitten, unsere Daten zu übernehmen. Wir hatten deshalb zunächst die Keywords gesetzt und sind jetzt immer noch im Prozess, die Optimierungen vorzunehmen.

So geht's weiter

Es ist zwar alles immer noch viel Handarbeit, aber das ist einfach durch die Prozesse von Amazon vorgegeben. Mit dem Amazon Commander bekommt man diese recht gut in den Griff und kann die Bestellungen mit allen anderen über den Shop Admin verwalten. Es greifen also auch die weiteren Prozesse wie die Rechnungserstellung über das ERP. Und wenn man dann nach und nach merkt, wie die Optimierungen funktionieren und die Bestellungen häufiger werden, sieht man auch, dass sich die Arbeit lohnt.


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