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Die Frau – das wunderliche e-commerce-Wesen? (Infografik)

Es sind noch ein paar Wochen bis zur Bescherung und die Vorbereitungen auf das Weihnachten laufen auf Hochtouren: Ein guter Grund für uns, das Kaufverhalten der größten Zielgruppe im Netz - die Frau -  einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

von kraft

e-commerce: Frauen bummeln gerne online

Das bequeme Shopping von Zuhause hat für die Konsumentin klare Vorteile, welche sogar den sonst beliebten gemeinschaftlichen Einkauf mit der besten Freundin schlagen: zeitliche Flexibilität und geringer Aufwand.

Mindestens 8 von 10 Frauen geben diese Gründe als Vorzüge von e-Commerce an. Je größer die Shopping-Lust, desto weniger möchten die weiblichen Käufer offenbar räumlich oder zeitlich eingeschränkt sein. Auch wenn in Zeiten großer Einkaufszentren schon einiges getan scheint, um möglichst viel Angebot auf kleinem Raum zu bieten, ist das kaum eine Konkurrenz zur Vielfalt des Internets.

Ohne nur einen Schritt vor die Tür zu setzen, können unzählige Marken in diversen Onlineshops begutachtet, verglichen und geprüft werden. Verfügbarkeit, Schnäppchensuche, Bewertungsoptionen – online sind die Möglichkeiten fast grenzenlos.

Frauen schätzen vor allem einen komfortablen Rückversand, längere Retourenfristen und die bequeme Bestellung auf Rechnung. Ganz nach dem Motto: klicken, begutachten, zurücksenden. Aber bitte ohne Geld vorstrecken zu müssen! Es verwundert daher auch nicht, dass die Retourenquote höher liegt als bei Männern und sich über 90% der Käuferinnen die von ihnen bevorzugte Zahlungsmethode wünschen.

Suchen, Stöbern, Ausprobieren – das steht also auch online ganz im Vordergrund. Interessanterweise bleibt dabei die eingangs erwähnte Shopping-Freundin nicht völlig außen vor, und auch der Online-Bummel ist nicht ganz ohne soziale Verknüpfung. Immerhin sind Käufer, die für Freunde und Bekannte im Netz einkaufen, zu rund zwei Dritteln weiblich.

Die Infografik „Female Commerce – Was Frauen wollen“ gibt einen Überblick über Zahlen, Fakten und Kuriositäten im Verhalten weiblicher Käufer und kann Frau durchaus zum Schmunzeln bringen:


Infografik-female-commerce_bonprix (Quelle: Infografiknews.de)

Was sucht eine weibliche Onlineshopperin?

Um die E-Commerce-Präferenzen von Frauen zu untersuchen, wurde nach Trends, Alltagstauglichkeit und Kombinierbarkeit von Kleidung gefragt. Überraschenderweise liegt für die Konsumentin die Nützlichkeit vor dem Trend: mehr als die Hälfte der befragten Frauen gaben an, Alltagskompatibilität wichtig bis sehr wichtig zu finden. Nicht ganz die Hälfte fand die Trendzugehörigkeit mindestens wichtig. In etwa dazwischen liegt die Stimmigkeit mit der bereits vorhandenen Kleidung. Man kann also sagen, zunächst ist die Alltagstauglichkeit wichtig, gefolgt von der Kombinierbarkeit mit der eigenen Garderobe. Erst dann folgt kurz dahinter, inwiefern die Kleidung im Trend liegt. Ein Ergebnis, das nicht nur in Anbetracht der weiteren kuriosen Fakten ein wenig überrascht. Dennoch lässt sich nicht von der Hand weisen, wie wichtig einer Frau Aspekte abseits vom Trend sind.

Die Frau – das wunderliche Kosumwesen?

Auch wenn manche Zahlen einen Hang zum Praktischen bei der textilen Auswahl vermuten lassen, konnten der Frau in Sachen Einkaufsverhalten ein paar Klischees tatsächlich nachgewiesen werden.

25% der Frauen glauben nämlich, - trotz gefüllten Kleiderschranks - nichts zum Anziehen zu haben. Fast jede zehnte Dame versteckt Neuerwerbungen vor ihrem Lebenspartner. Die Notwendigkeit vieler Einkäufe kann man also möglicherweise ein wenig in Frage stellen, denn ebenso jede Zehnte Frau bereut Spontaneinkäufe.

Bedenkt man dabei noch, dass etwa nur ein Zehntel des weiblichen Kleiderschranks in Benutzung ist, ist die feminine Vorliebe für E-Commerce mit seiner guten Vergleichbarkeit und unkomplizierten Rücksendung mehr als verständlich. Dem Hang zum Fehlgriff oder weniger nützlichen Spontaneinkauf lässt sich noch weiter auf den Grund gehen.

Trotz bekundeter Orientierung an Praktikabilität, Kombinierbarkeit und Trend, scheinen andere Gründe für einen Neuerwerb ausschlaggebend zu sein. So kaufen Frauen gerne auch Kleidung ein, die ihnen teilweise nicht einmal passt. Im Schuhschrank können sich zu kleine oder zu große Schuhe befinden und im Kleiderschrank kann man bis zu drei Konfektionsgrößen aufspüren.

Offenbar ist der Kauf eines Kleidungsstückes für eine Frau viel mehr als der Besitz des jeweiligen Gutes. Nur so lassen sich die Fakten erklären und ebenso, warum nur 1 von 10 Frauen in einem Kaufhaus innerhalb von 15 Minuten an der Kasse steht. Die Suche ist das Ziel, und der Erwerb nicht selten ganz unabhängig von Nutzen und Notwendigkeit.

Ideale Voraussetzung also für die Frau, im Netz ihr Glück zu suchen!

Bilder: © XXXXXXXXX / Fotolia

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