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Carola Heine

Häufige Missverständnisse rund um Online-Marketing für deinen Shop

Die 7 größten Irrtümer über Content Marketing für deinen Shop

Über eins ist “man“ sich einig im Online-Business: Content Marketing ist das wirksamste Marketing vor allem für kleine und mittlere Unternehmen und Shops. Es hat die größte Wirkung in Sachen Kundenbindung und Community-Aufbau.

Außerdem ist das effiziente Arbeiten mit der Selbstdarstellung durch eigene Inhalte in Bild, Text und Ton eine der strategischen Marketingmaßnahmen, die sich auch ohne ein hohes Budget oder eine Hochglanz-Agentur bewältigen lassen. Oder so sieht es zumindest in vielen Fällen aus. Tatsächlich kannst du vieles im Alleingang machen.

Ganz ohne Einarbeitung und Expertise klappt jedoch auch Content Marketing nicht, doch das ist nur eines von vielen Missverständnissen und Mythen, die sich um diese sehr effiziente Form des Marketings ranken.

Die 7 größten Irrtümer über Content Marketing für deinen Shop

Was bringt meinem Shop Content Marketing?

Wenn du Inhalte publizierst, die unterhalten und Mehrwert bieten, wirst du mit diesem Content positiv wahrgenommen und bindest Interesse und Kunden an dein Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und Content Marketing?

SEO oder Suchmaschinenmarketing ermöglicht die Auffindbarkeit zu bestimmten Themen, Content Marketing ist das strategische plattformübergreifende Bereitstellen und Verteilen dieser Themen als Inhalte.

Welche Mehrwerte kann ich mit Content Marketing bieten?

Content Marketing beantwortet Fragen, hilft beim Lösen von Problemen, bringt zum Lachen und auf neue, praktische oder spannende Ideen.

Content Marketing für Shops – das solltest du wissen

“Ungefähr 67.500.000 Ergebnisse” liefert Google zum Stichwort Content Marketing. Wir sind also mit sehr weitem Abstand nicht die Einzigen, die von der Effizienz dieser Marketingmethode überzeugt sind und der geschätzten Zielgruppe zum Beispiel Branchenwissen und Insights bereitstellen.

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Ebenso weit verbreitet sind aber auch die Missverständnisse, die es zum Thema Content Marketing für Shops gibt. Das liegt auch daran, dass gut gemachte Inhalte so locker, fluffig und mühelos wirken. So entsteht sehr schnell die völlig falsche Annahme, dass spontaner Content ohne Ziel und Plan gut funktionieren kann.

 

Wir merken uns:

Je müheloser und spontaner der „Content“ wirkt, insbesondere Video-Content, desto mehr strategische Planung und Ausführung sind in jede Sekunde geflossen. Seltene virale Ausnahmen bestätigen das nur.

Wir haben uns für dich einige der häufigsten Irrtümer und Missverständnisse rund um Content Marketing angeschaut und wissen auch, wie du es vermeiden kannst, mit deinem Shop in diese Fallen zu tappsen.

Irrtum Nr 1: „Wir können spontan das posten, was uns gerade einfällt“

Es ist richtig, das eine oder andere spontane Posting kann sehr charmant wirken. Aber wenn du es nicht in eine vernünftige Content Marketing Strategie einbettest, verpufft diese Wirkung schnell wieder oder wirkt sogar verplant: Schließlich hast du damit vielleicht Leute angelockt, die dann vergeblich auf mehr warten.

Content Marketing beginnt immer mit einer Strategie und einem Redaktionsplan. Die gute Nachricht: Du musst das Rad nicht neu erfinden und etwas posten, das noch niemals jemand vorher für dich gepostet hat. Ganz im Gegenteil gibt es auf Instagram und LinkedIn Aktionen mit bestimmten Hashtags, die Themen untereinander verbinden. Auf einen solchen Zug kannst du aufspringen. Schau mal nach #shoplocalday auf Insta oder #reflectandlearn auf LinkedIn und prüfe, welchen nützlichen, spannenden oder lustigen Beitrag du leisten kannst.

Es spricht auch nichts dagegen, jeden Montag ein Produkt vorzustellen, jeden Freitag einen Lifehack, jeden Mittwoch an einer anderen Aktion teilzunehmen, wenn es dir dabei hilft, die Planung aufzusetzen. Aber jedes Posting sollte ein Ziel haben, auf deinen Shop einzahlen und einen Call-to-Action enthalten.

Irrtum Nr. 2: „Viel hilft garantiert auch viel: Quantität statt Qualität“

Es erscheint ganz logisch, möglichst viele Inhalte so oft wie möglich zu veröffentlichen: Schließlich haben wir alle inzwischen gelernt, dass die großen Plattformen unseren Content dank selektiver Algorithmen nicht allen ausspielen.

Tatsächlich führt „je mehr, desto besser“ in der Praxis vor allem zum Qualitätsverfall. Der wiederum hat sehr konkrete und lange nachhallende Auswirkungen auf das Vertrauen deiner Kunden, die schließlich keinem schrottigen Dauerbeschallungs-Channel folgen wollen. Sondern deinen klugen, handverlesenen Tipps.

Bei der Produktion von Inhalten ist Qualität immer wichtiger als Quantität. Denn sowohl gute als auch schlechte Reaktionen „infizieren“ die nachfolgenden Personen, die Kommentare bei dir lesen können. Du möchtest aber garantiert nur die positiven.

Lieber also weniger posten, dafür Kompetenz zeigen und Fakten bringen. Lieber ausgewählte Inhalte publizieren und diese mit Kundenbewertungen hinterlegen – und statt fünfmal am Tag einen Post zu setzten, lieber fünfmal in der Woche einen Beitrag platzieren. Damit steigen auch die Chancen auf positive Interaktionen und weitere gute Rezensionen.

Irrtum Nr 3. „Content Marketing ist nichts für meine Produkte“

Beim Content Marketing für Shops geht es sehr grob zusammengefasst um das Lösen von Problemen und das Publizieren von Informationen. Kein Wunder, dass Anbieter von unproblematischen Alltagsprodukten häufig das Gefühl haben, keine Inhalte mit noch mehr Mehrwert produzieren zu können und Shops mit Zubehör und scheinbar langweiligen Artikeln nicht wissen, wo sie ansetzen sollen.

Es kann aber jede Branche und jeder Shop die Mittel des Content Marketing im E-Commerce einsetzen und es gibt kein Produkt, um das du keine Geschichte ranken kannst.

Fang einfach andersherum an: Wie steht dein Kunde ohne dein gewohntes Alltagsprodukt da? Welche lustigen oder lästigen Situationen können entstehen? Oder lass gleich die Kunden zu Wort kommen, gerne mit einer eigenen Story. Von der absurden Einsatzmethode bis hin zur detaillierten Anleitung für das scheinbar Offensichtliche gibt es nicht, das nicht auch im Content Marketing erfolgreich sein kann.

Irrtum Nr. 4 „Videos sind zu flüchtig und dafür zu aufwändig“

Durch die 24-Stunden-Stories auf Instagram hat sich bei vielen (zu vielen) Einstiegs-Vermarktern der Eindruck festgesetzt, dass Videos einer Marke keinen nachhaltigen Wert bieten können. Anders herum ist es richtig: Reels, Stories und Video-Clips sind das Format, das von den meisten Anwendern konsumiert wird. Im Stau, in der Warteschlange oder bei jeder anderen unfreiwilligen oder freiwilligen Pause.

Video verpackt deine Botschaft zielgruppengerecht und gut verdaulich. Damit der Aufwand sich lohnt, schreibst du vorher am besten ein Drehbuch-Script und erstellst dann mehrere Versionen für die verschiedenen Plattformen in einem Aufwasch.

Wenn Video Online Marketing für Shops etwas ist, das du weder leisten kannst noch willst, solltest du auf Influencer zurückgreifen, die das für dich erledigen. Beim Content Marketing im E-Commerce musst du nicht immer ausschlaggebend sein, Fans kommen auch über die Reichweite von Influencern zu dir.

Irrtum Nr. 5: „Der Beitrag ist veröffentlicht, jetzt kommt der nächste“

Du hast es vielleicht selbst schon erlebt: Ein guter Blogpost ist geschrieben, ein cooles Video abgedreht und du bist zufrieden, planst schon mal das nächste Thema. Damit ist dein Job als „Content Creator“ für den eigenen Shop aber noch längst nicht getan.

Deine Social Media Kampagne oder dein Blogartikel kosten Zeit, Hirnschmalz und Aufwand für die Erstellung. Wenn möglich, solltest du alles in verschiedenen Varianten A/B-testen und dir Feedback von Kunden, Zielgruppe und Mitarbeiten einholen, wo möglich.

Dein Inhalt sollte optimiert und aktiviert werden, indem du mit den Kommentierenden in Kontakt trittst, nach Meinungen fragst, alle um weitere Fragen bittest oder um Feedback. Du kannst das Posting auf unterschiedliche Weisen aufbereiten für verschiedene Plattformen und dann mit verschiedenen Schwerpunkten noch einmal posten.

Irrtum Nr. 6 „Mit Content Marketing mache ich keinen Umsatz“

Weil es schwieriger ist, die Auswirkungen von Content Marketing auf der großen Skala zu messen als einen Kaufklick im Shop, hält sich bei einigen Menschen hartnäckig der Eindruck, dass es dabei nicht um Umsatz geht.

Die Wahrheit ist aber, dass sämtliche Marketingaktivitäten sich auf den Umsatz deines Shops auswirken. Nicht immer durch einen Kauf, aber auch Sichtbarkeit, Empfehlungen und der Aufbau deiner Marke sind Faktoren, die dann zu Umsatz führen werden.

Wenn du ein spannendes, lustiges und nützliches Posting hast, bekommen das alle Online-Freundeskreise der Personen zu sehen, die bei dir kommentieren und es teilen. Mehr Sichtbarkeit als Anbieter einer Lösung oder eines Produkts zu haben rechnet sich immer.

Irrtum Nr. 7 „Content Marketing kann ich auf später schieben“

Die Wirkung von Content Marketing entfaltet sich nicht auf Knopfdruck, sondern über einen längeren Zeitraum. Dein Blog zum Shop, das eine gute Säule und Grundlage für jede Content Strategie bietet, braucht ein- bis anderthalb Jahre, bis es stabile SEO-Rankings aufweist. Die Fans und Follower lassen sich nicht herbeidrängen, die Community sollte organisch wachsen.

Auch Anzeigen funktionieren um ein Vielfaches besser, wenn du durch eine Content Marketing Strategie bereits ein greifbares Bild deines Shops gebaut hast. Das geht nicht über Nacht, sondern nur auf der Langstrecke. Fang jetzt an, einen Plan zu machen und vor der nächsten Saison startest du mit Content Marketing.

Ein bewährtes und sehr erfolgreiches Werkzeug im Content Marketing für Shops ist das so genannte Storytelling, auch „Storyselling“ genannt, wenn es mit Anzeigen kombiniert wird. Storytelling, und das wissen viele nicht, erzählt nicht nur dein Vorher. Es kann auch die Geschichte deiner Visionen, Ziele und Lösungen für die Zielgruppe beinhalten. Probier es einfach mal aus.

Als Shop-Betreiber hast du alle Hände voll zu tun mit den vielen täglichen Aufgaben rund um deinen Online-Shop. Jetzt auch noch SEO und strategisches Content Marketing für deine Produkte – denn ohne geht es nicht. Doch bist du mit dieser Herausforderung nicht alleine:

Unser Coaching-Team aus Experten berät dich gerne

Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Content Strategie und Content Marketing?

Content Marketing ist die Strategie, welche Inhalte du erstellst, um auf diversen Wegen die Zielgruppe anzusprechen. Eine Content Strategie befasst sich einen Schritt weiter vorne mit den hierfür nötigen Strukturen und Prozessen und Verantwortlichkeiten.

Warum ist Content Marketing so effizient?

Mehrwert und Ansprache bieten, Geschichten erzählen und Lösungen aufzeigen funktioniert besser als eine Anzeige. Aber auch Anzeigen laufen in einem durch Content Marketing gestärkten Umfeld besser.

Wie starte ich mit Content Marketing für meinen Shop?

Mach dir einen Plan für diverse Inhalte und Schwerpunkte: Kunddenprobleme lösen, häufige Fragen beantworten, deine Shop-Marke aufbauen und als gute Anlaufstelle für deine Produkte positionieren. Dann poste regelmäßig.

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