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Erfolgreiche OnPage-Optimierung mit den richtigen Keywords

Online-Shops gewinnen neue Kunden über das Schalten von Werbung – aber natürlich auch, wenn sie über die normale Suche in Google, Bing & Co möglichst weit oben in den Suchtrefferlisten erscheinen. Hierfür ist es wichtig, die eigenen Shop-Seiten so zu optimieren, dass die Suchmaschinen sie bei bestimmten Suchbegriffen als „relevante Seiten“ identifizieren. Hier geben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zu dieser so genannten „OnPage-Optimierung“.
von steinke

Die Optimierung der Shopseiten für Suchmaschinen hat auch technische Aspekte, aber wir konzentrieren uns hier auf die inhaltliche Optimierung – und da reden wir über Keywords, jene Begriffe, mit denen Ihr Shop in den Suchmaschinen gefunden werden soll.

Am Beginn einer Keyword-Optimierung stehen die Recherche und die Generierung einer Liste mit passenden Suchbegriffen oder Such-Phrasen. Im nächsten Schritt folgt die Platzierung dieser Keywords auf der Webseite.

Die richtigen Keywords finden

Suche

Erstellen Sie zu Beginn eine Liste mit Begriffen, unter denen Ihr Shop gefunden werden soll. Schauen Sie sich dabei Ihren Shop an und erstellen Sie diese Liste zumindest für die Startseite, die redaktionellen Seiten und die Kategorieseiten. Im zweiten Schritt sind auch die einzelnen Produktseiten interessant.

Lassen Sie unbedingt auch Freunde und Bekannte bei der Begriffssuche mitmachen, die möglichst wenig von Ihrem Geschäft wissen, aber durchaus Kunden sein könnten. So vermeiden Sie, dass Sie Fachbegriffe aussuchen, die Ihre Kunden so nicht bei ihrer Suche verwenden würden.

Bei den Suchbegriffen gelten ganz ähnliche Bedingungen wie bei Werbeschaltungen: Je häufiger bestimmte Begriffe gesucht werden, desto schwieriger (bei Werbung: teurer) ist es, mit diesen Begriffen weit oben in den Trefferlisten angezeigt zu werden.

Sie können die Suchhäufigkeit Ihrer Begriffe abfragen und sich so einen Eindruck vom Wettbewerb um Ihre Keywords verschaffen. Google hat dieses Tool inzwischen in den Adwords-Bereich verlegt. Direkte Abfragen bietet z.B. RankingCheck.

Es lohnt sich auf jeden Fall, auch mit Begriffen zu arbeiten, deren Häufigkeit bei der Sucheingabe nicht ganz so hoch ist. Dies nennt man Long-Tail-Strategie, mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel auf netzaktiv.

Wenn Sie eine Liste mit passenden Begriffen gefunden haben, geht es nun an die Platzierung dieser Keywords in Ihrem Shop.

Wie sollten die Keywords platziert werden?

Platzierung

Grundlegend sollte beachtet werden, dass jede Unterseite einer Webpräsenz mit nur einem oder zwei  Keywords (oder auch einer Key-Phrase – einer entscheidenden Kombination von Wörtern) belegt wird.

In der Regel bieten Online-Shops mehrere Unterseiten, auf denen Produktkategorien dargestellt werden. Solche Unterseiten dienen einer optimalen Strukturierung Ihres Sortiments, was bei der Indexierung der Webseite durch Suchmaschinen, aber auch der schnellen Erfassung durch die Besucher hilft.

Keywords müssen an strategisch wichtigen Punkten platziert werden. Doch darf eine Webseite auf keinen Fall mit diesem Schlagwort überladen werden, da dies nicht nur von Suchmaschinen wie Google erkannt und negativ gewertet wird, sondern auch auf die Besucher unseriös wirkt.

Das jeweils wichtigste Keyword sollte stets im Seitentitel, den Überschriften, im Fließtext und auch in den Bildbeschreibungen vorkommen.

Seitentitel

Der Seitentitel, der über den <title>-Tag festgelegt wird, ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Suchmaschinen. Anhand des darin enthaltenen Keywords wird die Seite unter anderem indexiert. Da der <title>-Tag auch in den Suchergebnissen als Überschrift angezeigt wird, sollte dieser den Interessenten anregen, den Link anzuklicken und damit die Webseite dahinter zu besuchen. Im Optimalfall beträgt der Seitentitel zwischen 60 und 66 Zeichen.

H1-Überschrift

Neben dem Seitentitel ist auch die über den H1-Tag gekennzeichnete Hauptüberschrift ein wichtiger Indikator für Suchmaschinen. Deshalb muss jede Seite einer Webseite über eine H1-Überschrift verfügen, die auch ein oder zwei Keywords enthält.

Zwischenüberschriften

Mittels H2-, H3- und H4-Tags werden Zwischenüberschriften formatiert, die den Text in sinnvolle Absätze trennen. Hier sollten möglichst weitere Keywords verwendet werden – oder solche, die dem Haupt-Keyword ähnlich sind, beziehungsweise zum semantischen Umfeld gehören.

Keywords im Fließtext

Es ist unabdingbar, dass innerhalb des Fließtexts das Haupt-Keyword sowie auch einige Neben-Keywords und Phrasen vorkommen. Eine hohe Dichte (oder gar Angaben in Prozent, wie sie früher immer angegeben wurden) geht in der Regel auf Kosten der Qualität und der Lesbarkeit des Textes.

Google hat sich von dem Kriterium Keyword-Dichte mittlerweise weitgehend verabschiedet. Der Fließtext sollte stets ansprechend und für den Besucher geschrieben sein, nicht in erster Linie für die Suchmaschine.

Auch Bilder zählen

Google zeigt heute bereits bei rund einem Viertel aller Suchtreffer auch passende Bilder an. Und die automatischen Programme, die Ihren Shop für die Suchmaschinen durchforsten, analysieren auch die Abbildungen. Damit Ihre Bilder gut gefunden werden – und auch einen Beitrag zur guten Auffindbarkeit leisten – beachten Sie folgende Regeln:

  • Die Bildgröße sollte an einer Kante mindestens 300 Pixel betragen, bevorzugt werden 4:3 Querformate, das Dateiformat spielt keine Rolle (.gif, .jpeg, .png).
  • Der Dateiname ist das wichtigste Analysekriterium. Er sollte sprechend sein und keine Leer- und Sonderzeichen (also auch keine deutschen Umlaute) enthalten. Als Trennzeichen benutzt man am besten Bindestriche („gruene-ledertasche-bree“).
  • Der Alt-Text zum Bild wird eingeblendet, wenn das Bild aus technischen Gründen oder bei Sehschwäche nicht angezeigt werden kann. Auch dieser Text wird mit hoher Priorität von den Suchmaschinen behandelt.
  • Der um das Bild befindliche Text wird ebenfalls von den Suchmaschinen bewertet. Hier sollte das Keyword des Bildes (das z.B. im Dateinamen steht) wieder auftauchen.

Über die Optimierung Ihrer Bilder können Sie zwei Ziele erreichen: Ihre Bilder werden häufiger bei Suchanfragen angezeigt – und die dort hinterlegten Texte helfen auch bei der Gesamtbewertung Ihres Shops bezüglich Ihrer gewählten Suchbegriffe.

 

[infobox title='Und so geht’s mit VersaCommerce:']VersaCommerce erstellt automatisch einen Title-Tag für jede Seite Ihres Online-Shops. Sie können diesen aber auch selbst unter dem Reiter "SEO" pflegen. Und mit dem Seiten-Editor können Sie Überschriften und Zwischenüberschriften ganz einfach formatieren.[/infobox]

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