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Buchung

Hier dürfen die Begriffe nicht durcheinander geraten: Deine Bank bucht Geldflüsse auf deinen Bankkonten. Du als Kauffrau/-mann buchst Geschäftsvorfälle auf deinen Geschäftskonten. Fließt Geld auf deinen Bankkonten, dann sind die Kontoauszüge sozusagen eine Kopie der Buchung der Bank – nicht deine eigene Buchung.

Diese nimmst du durch Eintrag in dein Kontobuch vor. Hier „verbuchst“ du im Wortsinne den Geschäftsvorfall, indem du festhältst, welche Rechnung mit welchem Betrag bezahlt wurde. Die Rechnung und der Bankkontoauszug sind lediglich die Belege für dieses Geschäft.

Damit diese von dir vorgenommenen Buchungen verständlich für Außenstehende sind, werden gleichartige Geschäftsfälle in Buchungskonten gebündelt. Diese haben nichts mit deinen Bankkonten zu tun, sondern dienen ausschließlich der besseren Strukturierung.

Hier haben sich Standards herausgebildet, die sogenannten Standard-Kontenrahmen (SKR). So wird von Kleinunternehmern oft der SKR 03 eingesetzt. Die vierstelligen Kontobezeichnungen erlauben eine fast beliebig feine Unterscheidung zwischen den einzelnen Arten der Einnahmen und Ausgaben.

Mit dem SKR 03 als Vorlage – der übrigens häufig auch in gängigen Buchhaltungsprogrammen enthalten ist, gelingt die Gruppierung der Buchungen recht leicht. Wer hier unsicher ist, sollte den Rat von Buchhaltern oder Steuerberatern in Anspruch nehmen.

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