Die Höhle Der Löwen: So übersteht dein Shop hohe Besucherzahlen in einem kurzen Zeitfenster - Teil 2


Wir erklären euch anhand von drei Schritten, wie ihr als Händler euren Shop aufbereitet, um auch bei hohen Besucherzahlen zu performen und potentielle Kunden nicht an zu lange Ladezeiten zu verlieren.

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir erklärt, warum Online-Shops häufig überlasten, wenn sie in einer kurzen Zeitspanne von einer überdurchschnittlichen Anzahl an Besuchern aufgerufen werden. Während der Ausstrahlung von TV-Formaten wie Die Höhle der Löwen, in denen Produkte einer großen Menge an Zuschauern präsentiert werden, kommt so etwas immer wieder vor.

Im ersten Schritt haben wir beschrieben, wie ihr durch Reduzierung der abzurufenden Daten, das Verringern der Datengröße und der Caching-Verbesserung die Netzwerkanfragen minimiert. Euer Online-Shop ist nun auf dem richtigen Weg, jede Menge Besucher zeitgleich beherbergen und zum Check-Out bringen zu können. Nun – im zweiten Schritt – bekommt ihr eine Einführung, wie ihr die Server-Interaktion minimiert. So können eure Shop-Besucher in Scharen kommen, ohne Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.

Ein Shop-Theme, dass alle oben genannten Punkte berücksichtigt, findet ihr hier: https://github.com/versacommerce/theme-speedy


Schritt 2: Server-Interaktion minimieren

Die Server-Interaktionen während eines Besuchs in einem Online-Shop lassen sich gut mit einem Einkauf im Supermarkt vergleichen. Jeder Klick auf ein Produkt oder das Hinzufügen in den Warenkorb ist eine Interaktion mit dem Server. Das ist so, als würde man bei einem Einkauf im Supermarkt jedes Produkt einzeln zur Kasse bringen. Wenn man den Laden für sich alleine hat, wäre das kein Problem. Je mehr Kunden sich nach diesem Prinzip im Laden bewegen, desto komplizierter wird es. So auch online: Je mehr Kunden sich durch den Shop klicken, desto mehr Interaktionen treffen den Server. Irgendwann wird das zu viel.

Mit einem gezielten Trick lassen sich die Server-Aufrufe effizient minimieren:

Funktionen und Aktionen via Local Storage in den Browser ausladen

In unserem Beispiel-Shop lagern wir den Warenkorb in den Browser aus. Das Beispiel mit dem Einkauf sieht dann so aus: Durch das Auslagern des Warenkorbs in den Browser wird erstmal alles in den Einkaufswagen gelegt und dann damit zur Kasse gegangen. Es kommt erst bei der Initialisierung des Bezahlvorgangs wieder zu einem Aufruf auf den Server. So minimierst du die Zugriffe auf den Server drastisch und beugst einer Überlastung durch zu viele Interaktionen weiterhin vor.

Speedy Theme Screenshot

So geht es weiter

Im dritten und letzten Schritt schließen wir unsere Maßnahmen-Übersicht ab und zeigen dir, wie du mit deinen Servern haushalten solltest. Trage dich in das Kontaktformular ein, um unseren Newsletter zu erhalten und den dritten Teil nicht zu verpassen.