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Warum Podcast-Werbung in deinen Marketing-Mix gehört

Warum Podcast-Werbung in deinen Marketing-Mix gehört

Wenn du jetzt müde abwinkst beim Thema Podcast-Werbung, dann solltest du mal in die USA schauen: Dort wächst der Podcast-Werbemarkt rasant. Alleine für das Jahr 2016 wird ein Werbevolumen von 167 Millionen US Dollar prognostiziert. Bis zum Jahr 2020 gehen unterschiedliche Studien von einem Volumen in den USA von rund 500 Millionen US-Dollar aus. Kurz: Podcasts kriegen gerade die zweite Luft!

Aktuell findet auch in Deutschland eine zunehmende Professionalisierung in der Vermarktung und Produktion statt. Ein großes Problem ist die standardisierte Messung der Reichweite. Zwar versuchen Unternehmen wie Nielsen eine Lösung zu finden, mit der man von unabhängiger Seite, den digitalen Audio-Sendung messen kann. Voraussetzung ist hier aber, dass die Software in den jeweiligen Player integriert werden müsste.

Mit zunehmender Reichweite mehren sich auch hierzulande die Angebote für Podcast-Werbung. Erste Podcast-Vermarkter entstehen – eben genauso wie vor Jahren für das klassische Banner- oder Video-Segment. Daher stellt sich sicher die Frage, lohnt sich Podcast-Werbung und sollte man diese auch als Shop-Betreiber in seinen Marketing-Mix bereits heute integrieren?

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass acht Prozent der Podcast-Hörer demnach bereit waren, das Produkt oder die Dienstleistung aus der Podcast-Sendung, danach zu kaufen. 45 Prozent gaben an, die Webseite des Anbieters nach dem Podcast besucht zu haben. Sicherlich interessante Ergebnisse, die zeigen, das Podcast-Werbung funktionieren kann.

Dem Zuhörer wird die Werbebotschaft, integriert in das Podcast-Konzept, authentisch und bei voller Aufmerksamkeit präsentiert. Besteht zudem eine aktive, externe Community kann die Botschaft auch über den Podcast hinaus weiter transportiert und die Kampagne noch erfolgreicher gestaltet werden.

Wie bei anderen Marketingmaßnahmen auch, gilt es den Traffic-Strom dann über Re-Targeting oder andere Maßnahmen für eine echte Conversion zu wandeln. Übrigens kann eine eigene Landingpage durchaus sinnvoll sein, um nicht nur die Traffic-Ströme der einzelnen Podcasts besser zu messen, sondern auch individuelle Optimierungen umsetzen zu können.

Erste E-Commerce-Firmen haben das Medium Podcast bereits intensiver getestet. Der Matratzenhersteller Casper.com beispielsweise schaltet seit einiger Zeit Podcast-Werbung. Neben dem Markenaufbau will Casper natürlich auch Abverkauf generieren und bietet über einen individuellen Gutscheincode den Zuhörern einen Rabatt von 50 Euro beim Kauf einer seiner Matratzen. Der Traffic wird – wie schon gezeigt – nicht über die Hauptseite, sondern über eine eigens für den Podcast-Partner eingerichtete Landingpage qualitativ und quantitativ gemessen.

Quelle: Blog für den Onlinehandel

Bilder © XXXXXXXXX / Fotolia

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