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Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft (Teil I)

Um am lukrativen Weihnachtsgeschäft im Online-Handel erfolgreich teilnehmen zu können, bedarf es einiger Vorbereitungen. Im Auftakt unserer Info-Serie kommen die ersten Tipps.
Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft (Teil I)
  • Die komplette Serie:

Einleitung: Frühzeitige Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft im Online-Handel
Teil I: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft
Teil II: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft
Teil III: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft

Also, los geht’s: Im ersten Teil unserer kleinen aber hoffentlich feinen Serie „Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft“ geben wir euch einige Anregungen für Aktivitäten, die ihr als Online-Händler mit Blick auf das Jahresendgeschäft besser jetzt schon angehen solltet. Die heutigen Tipps werden wir in den weiteren Teilen unserer Serie ergänzen. Wir wünschen schon jetzt ein gutes und erfolgreiches Weihnachtsgeschäft!

Festliche Anpassungen der Shop-Gestaltung im Frontend

Falls du es bislang noch nicht getan hast, dann entscheide jetzt, wie das Frontend deines Webshops im Weihnachtsgeschäft aussehen soll. Einige auf die festliche Jahreszeit und die entsprechende Stimmung deiner Kunden sind meist angesagt. Abgestimmt auf dein Sortiment – dazu kommen wir gleich – sind dabei Augenmaß und Fingerspitzengefühl angesagt. Denk bei Änderungen im Frontend auch unbedingt an eine gute Darstellbarkeit auf mobilen Endgeräten. Wer mobile Konversionen verpasst, der verpasst ganz sicher zu viele Anteile am leckeren Weihnachtskuchen.

Sind saisonale Erweiterungen deines Sortiments sinnvoll?

Auch wenn du in deinem Standardsortiment Sommerartikel wie Surfboards oder Bademoden verkaufst: Auch der sommerlichste Artikel ist ein potenzielles Weihnachtsgeschenk. Das ist erstmal ok so. Überprüfe aber dennoch, ob du in dein Sortiment jahreszeitbedingt Artikel übernehmen sollten, die du sonst nicht anbietest. Wie wäre es zum Beispiel mit einem dicken Neoprenanzug für die kalte Jahreszeit zum Surfboard dazu? Wichtig ist dabei, falls du dich zu diesem Schritt entscheidest, natürlich auch, diese exakt und auf das Weihnachtsfest ausgerichtet zu beschreiben.

Reichen deine Bandbreite und Serverkapazitäten für Spitzenlasten?

Ziel all deiner Vorbereitungen für das Jahresendgeschäft ist es doch, deutlich mehr Kunden in deinen Shop zu locken und weit mehr Abverkäufe zu tätigen als im übrigen Jahresverlauf. Aber hast du eigentlich genügend Serverkapazitäten und Bandbreite, um einem hoffentlich stark erhöhten Traffic in der Adventszeit auf deinem Shop gerecht werden zu können? Kläre das doch besser jetzt schon mit deinen Dienstleistern, falls du da Zweifel haben solltest.

So übersteht dein Shop hohe Besucherzahlen!

Weihnachtliche Verpackungen als optionaler Service

Viele Kunden wünschen sich, dass das Geschenk für die Lieben gleich weihnachtlich verpackt ankommt. Diese Bequemlichkeit insbesondere bei den Herren der Schöpfung solltest du nicht unbeachtet lassen und entsprechende Verpackungen – natürlich gegen ein entsprechendes Entgelt – optional anbieten. Entscheide also bereits jetzt, welche weihnachtlichen Verpackungsmaterialien zu deinen Produkten und zu deinen Produkten passen und besprich das rechtzeitig mit deinen Lieferanten.

Frühzeitig den Personaleinsatz planen

Mehr Bestellungen bedeuten nicht nur mehr Umsatz und Gewinn, sondern, ich darf es leider nicht verschweigen, natürlich auch mehr Arbeit. Falls du diesen Bereich nicht ausgelagert hast, wird zum Beispiel bei einem erhöhten Sendungsaufkommen auch mehr (Aushilfs-) Personal bei Verpackung und Versand erforderlich. Es empfiehlt sich, bereits jetzt den Personalbedarf zu definieren und Vorsorge zu treffen. Auch hier gilt: Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst. Und, liebe Freunde, denkt dabei bitte auch an die Zeit nach Weihnachten. Am Tag nach dem Fest geht auf der negativen Seite der Retouren-Wahnsinn los. Auf der positiven Seite steht das Geschäft mit der Einlösung von Geldgeschenken und Gutscheinen.

Kein Geheimnis: Online-Gutscheine sind ein Umsatzbringer

Social Media-Plattformen beobachten und nutzen

Das Fest der Liebe findet auch bei Facebook & Co statt. Selbst wenn du nicht über Social Media wirbst oder verkaufst: Behalte diese Medien besser im Auge. Hier werden trendige Geschenkwünsche und –empfehlungen ausgetauscht, von denen du unter Umständen kurzfristig profitieren kannst. Nutze diese Quellen zumindest als Informationsplattform, um am Puls der Zeit zu bleiben und gegebenenfalls kurzfristig noch reagieren zu können. Ein Beispiel, das zwar nicht aus dem Weihnachtsgeschäft stammt, aber verdeutlicht, worum es geht: Wer hätte in diesem Frühsommer schon den Hype um die so genannten Fidget-Spinner vorhergesagt? Keiner! Über Social Media erkennst du solche Entwicklungen frühzeitig.

Search Engine Marketing, Adwords, Keywords & Co

Besondere Suchbegriffe wie „Geschenk(e)“, „Geschenkidee(n)“, „Gutschein(e)“ oder „Geschenkgutschein(e)“ sind im Weihnachtsgeschäft erfahrungsgemäß besonders wichtig. „Weihnachtswünsche“ oder „Geschenkwunsch“ könnten auch richtig sein. Denk bei diesem Thema ruhig einmal quer. Auch Keywords wie „Geschenk für die beste Freundin“ oder „Geschenk für Senioren“ können durchaus wirksam sein. Überprüfe deshalb, ob du die richtigen und wichtigen Keywords hinterlegt hast und richte unter Umständen auch eine entsprechende Landingpage für Geschenkideen ein.

Zwischenfazit

Das waren einige Tipps für Aktivitäten, mit denen du dich wirklich jetzt zumindest gedanklich beschäftigen solltest, um beim rapide nahenden Weihnachtsgeschäft nicht ins Hintertreffen zu geraten. Waren einige hilfreiche Ideen für dich dabei? Weitere Empfehlungen folgen in Kürze im zweiten Teil.

Die ganze Serie im Überblick:

Einleitung: Frühzeitige Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft im Online-Handel
Teil I: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft
Teil II: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft
Teil III: Tipps für den Online-Handel im Weihnachtsgeschäft

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Bilder © Elnur / Fotolia

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Autor

Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR www.fczpr.de seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

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