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5 Tipps für ertragreiche Social Media-Aktivitäten

Mit deinem Shop in Social Media beliebt zu sein ist eine Seite. Mit einer guten Performance auf Social Media mehr Umsatz zu machen, die andere Seite. 5 Tipps, die dabei helfen, stehen hier.
5 Tipps für ertragreiche Social Media-Aktivitäten

Du bist mit deinem Shop auf Social Media-Plattformen aktiv? Du hast dort auch viele Likes? Schön, das ist lobenswert. Aber helfen dir diese schmeichelnden und letztlich doch lediglich unverbindlichen Beifallsbekundungen auch, deine Umsätze zu erhöhen? Sicher, sie sind ein guter Anfang. Letztlich möchtest du doch, dass deine Social Media-Aktivitäten, in die du deine Zeit und dein Geld investierst, deinem Business zu mehr Umsatz und Gewinn verhelfen. Richtig? Wir haben fünf Tipps, die dir auf dem Weg dorthin sicher helfen werden.

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Tipp 1: Reagiere zeitnah

Wenn du mit deinem Shop auf Social Media-Kanälen unterwegs bist, hast du dir eine Aufgabe auferlegt. Denn du musst in der Lage sein, zeitnah auf Nachrichten deiner Follower, Fans oder auch Kritiker antworten zu können. Social Media werden von den Usern als Echtzeitmedien wahrgenommen. Daher solltest du innerhalb der von dir selbst definierten Geschäftszeiten zügig auf eingehende Anfragen antworten. Aber, locker bleiben, bitte: Außerhalb deiner angegebenen Geschäftszeiten, also beispielsweise abends um 10, kann und wird niemand von dir ernsthaft Reaktionen auf deinen Social Media-Kanälen erwarten. Es sei denn, du heißt Otto oder Zalando.

Tipp 2: man beats machine

Sei menschlich und persönlich. Wer steht als Kunde oder Follower schon auf automatisch generierte Antworten wie: „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde unter dem Ticket 1234567 registriert. Unser Kundendienst wird sich so bald wie möglich um Ihr Anliegen kümmern. Bitte antworten Sie nicht auf diese automatisch generierte Nachricht.“

Außerhalb der Geschäftszeiten sind solche Chatbots ok, aber danach sollte möglichst zügig eine individuelle, menschliche Nachricht von dir oder deinem Team folgen.

Tipp 3: Sei offen, ehrlich und gestehe auch mal Fehler ein

Wenn eine der Regeln in der Social Media-Kommunikation Schnelligkeit ist, dann ist es klar, dass auch mal Fehler passieren. Selbst eigentlich gut gemeinte Aussagen können manchmal völlig überraschend negative Reaktionen auslösen. Und natürlich können auch deine Shop-Aktivitäten hin und wieder zu Beschwerden führen. Auslöser muss dabei gar nicht unmittelbar deine eigene Schuld sein, sondern kann auch zum Beispiel eine verzögerte Warenlieferung deines Logistikers sein.

Wenn dann via Facebook Kritik auf dich einprasselt, dann sei offen, ehrlich und gestehe einen Fehler, wenn es denn einen gegeben hat, auch einfach mal ehrlich ein. Erkläre, woran es gelegen hat und wie du das Problem gelöst hast. Das werden deine Kunden als offen, kompetent und kundenorientiert werten. Auf diese Weise sehen sie dich als Geschäftspartner auf Augenhöhe und kommen zu dir zurück, auch wenn es einmal nicht optimal gelaufen ist.

TIPP: Hier findest du mehr zum Thema Kundenbindung!

Tipp 4: Schaue über deinen Tellerrand hinaus

Deine User kommen auf deine Social Media-Seite, um interessante Dinge zu erfahren. Relevanter Content ist gewünscht. Klar, du wirst versuchen, deinen Seitenbesuchern im Themenumfeld deiner Produkte und Dienstleistungen spannende und informative Inhalte zu liefern. Es bricht dir aber übrigens kein Zacken aus der Krone, wenn du einmal auf coolen und informativen Content außerhalb deiner eigenen Seite hinweist. Deine Leser werden es dir danken – ganz sicher. Sie werden dein Angebot als gute Informations- und Inspirationsquelle abspeichern und gerne wiederkommen. Sie akzeptieren dich als fairen Szenepartner und kaufen dann gegebenenfalls auch bei dir ein und erhöhen deine Konversionsrate.

Tipp 5: Sei nicht nur reaktiv, sondern auch mal aktiv

Wenn du wirklich relevante Neuigkeiten hast, dann schreibe deine Social Media-Kontakte doch ruhig auch einmal aktiv an. „Wir haben neulich über die nächste Generation der Wave-Boards gesprochen. Ich erinnere mich gerne an deine fachlichen Fragen. Hersteller X hat jetzt seine neuen Modelle vorgestellt. Schau doch einmal rein, ob da etwas für dich dabei ist.“ Auf diese Weise wirst du nicht nur als bloßer Verkäufer, sondern auch als Partner und Experte wahrgenommen. Und das wiederum wird dir beim Verkaufen helfen. Probier es einfach einmal aus.

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Fazit

Eine bloße mehr oder weniger passive Präsenz auf Social Media-Plattformen bringt deinem Shop vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit in Form des einen oder anderen Likes, aber noch lange nicht unbedingt mehr Umsatz. Dazu musst du schon in den beschriebenen Formen aktiv werden. Das kostet natürlich Zeit. Wie haltet ihr das? Seid ihr überhaupt auf Social Media-Plattformen für euren Shop aktiv? Und wenn ja, wie viel Energie investiert ihr dort? Lohnt sich das für euch? Eure Stimmen sind gewünscht. Danke.

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Autor

Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

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