Die besten News per E-Mail
Know How & Inspiration für dein erfolgreiches Geschäft – direkt in Dein Postfach.

So steigerst du deine Konversionsrate

Shopbesucher zu Käufern machen: Das ist Konversion. Wir sagen dir, wie du deine Konversionsrate erhöhst und deinen Shop erfolgreicher machst.
So steigerst du deine Konversionsrate

Als Shopbetreiber wendest du viel Mühe und Geld dafür auf, potenzielle Käufer in deinen Shop zu locken. Marketing, Werbung, SEO und die Präsenz auf großen Marktplätzen sind nur einige der Mittel, um im Dschungel der Online-Shops aufzufallen und mögliche Kunden in dein virtuelles Ladenlokal zu locken. Ist dies einmal gelungen, ist es umso ärgerlicher, wenn Besucher deinen Shop wieder verlassen, ohne auch tatsächlich einzukaufen. Die Konversion, also die Verwandlung von virtuellen Schaufensterbesuchern in Käufer, ist eine deiner wichtigsten Aufgaben. Das Ausmaß, in dem diese Umwandlung gelingt, also die Konversationsrate, ist ganz entscheidend für Erfolg oder Nichterfolg deines Webshops.

Faktoren für eine hohe Konversionsrate

Attraktive Produkte, wettbewerbsfähige Preise, effektives Marketing, gute Werbung und clevere SEO sind Voraussetzungen dafür, dass Online-Shopper überhaupt erst deinen Shop aufsuchen. Sobald ein potenzieller Kunde dann wirklich deine URL anklickt, kommen eine ganze Reihe shopimmanenter Faktoren zum Tragen, die aus deinem Besucher einen Käufer machen und ihn davon abhalten, dein Angebot ohne Einkauf wieder zu verlassen. Zu den wichtigsten Faktoren für eine hohe Konversionsrate gehören eine leistungsfähige IT-Infrastruktur, eine attraktive und kundenfreundliche Shopgestaltung und last but not least ein serviceorientierter Checkout mit attraktiven Logistik- und Paymentangeboten.

Lange Ladezeiten – keine Konversion

Ein erster und ziemlich endgültiger Konversionskiller sind zu lange Ladezeiten von Webshops. Die Ladezeit ist übrigens auch ein Kriterium für das Google-Ranking. Defizite an dieser Stelle können also durchaus dazu beitragen, dass du in der wichtigsten Suchmaschine unter ferner liefen gelistet bist und erst gar nicht gefunden wirst. Diverse Studien belegen darüber hinaus, dass ein Großteil der Konsumenten einen Shopbesuch abbricht, wenn der Shop auf deren Endgerät sich nicht in rund drei Sekunden aufgebaut hat. Das liegt Fachleuten zufolge in erster Linie gar nicht unbedingt an deren übermäßiger Ungeduld. Vielmehr werden lange Ladezeiten als Indiz dafür gewertet, dass der betreffende Shop insgesamt nicht auf der Höhe der Zeit sein kann. Konversion ade, bevor es richtig losgegangen ist.

Für deine Konversionsrate ist es also von großer Wichtigkeit, dass zum einen deine IT-Infrastruktur darauf vorbereitet ist, durch Skalierbarkeit auch in Spitzenzeiten alle potenziellen Kunden in einer akzeptablen Zeit aufzunehmen und zu bedienen. Zum anderen muss dein Shop natürlich auf die gängigsten Endgeräte, insbesondere mobile Endgeräte, optimiert sein. Ist dies der Fall, hast du die erste Hürde in Richtung hohe Konversionsrate genommen.

Übersichtlichkeit fördert die Konversionsrate

Hat ein potenzieller Kunde den Weg in deinen Shop gefunden, erwartet er, dort die Produkte seines Interesses schnell zu finden und die wichtigsten Informationen zu diesen Produkten in Wort und Bild übersichtlich präsentiert zu bekommen. Ist dies nicht der Fall, ist die Gefahr groß, dass sich der Interessent schnell wieder abwendet und sich lieber bei einem deiner Mitbewerber umschaut. Der Wettbewerb ist ja bekanntlich nur einen Klick entfernt. Ein übersichtlicher, service- und kundenorientierter Aufbau deines Shops ist also ebenfalls unerlässlich für eine gute Konversionsrate.

Konversionskiller Retouren

Die berüchtigten Retouren können übrigens auch sehr schnell zum Konversions- und Renditekiller werden. Daher noch einmal kurz zurück zu den Produktinformationen. Es gibt endlose Abhandlungen zu umfangreichen Maßnahmepaketen zur Vermeidung von Retouren. Präzise und informative Produktbeschreibungen, im Modebereich gerne auch mit Größen- und Farbberatung, gehören sicher dazu. Es lohnt sich also, in diesen Bereich Zeit und Mühe zu investieren. Denn sonst werden schon sicher geglaubte Konversionen durch Retouren zu häufig nicht nur zunichte gemacht, sondern auch noch zum zusätzlichen Kostenfaktor.

Checkout mit Lieferung und Payment zentral für Konversionsrate

Die weitaus meisten Warenkorbabbrüche liegen darin begründet, dass der Checkout-Prozess umständlich gestaltet ist und/ oder vom Kunden gewünschte Lieferoptionen und Bezahlverfahren nicht angeboten werden. So ist zum Beispiel die Gefahr groß, dass dein Shopbesucher seinen virtuellen Einkaufswagen unbezahlt stehen lässt, wenn er im Checkout nicht die von ihm präferierte Zahlungsart, sehr häufig ist dies der Kauf auf Rechnung, vorfindet. Und wieder heißt es für den Händler Frust statt Konversion. Einen guten Überblick über die bei den Online-Kunden beliebtesten Bezahlarten gibt die EHI-Studie „Online-Payment 2017“.

Eure Erfahrungen mit der Konversion

Wie sind eure Erfahrungen in der Praxis mit der Konversion? Seid ihr mit eurer Konversionsrate zufrieden? An welchen Stellen seht ihr noch Verbesserungsbedarf? All diese Dinge interessieren uns sehr und wir freuen uns wie immer auf euer Feedback. Vielen Dank.


Online Shop erstellen

Bilder © Ivan Kruk / Fotolia

Weiterlesen

Autor

Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

Tags