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So erreichst du deine Kunden auf mobilen Geräten mit deiner Multichannel Strategie

Deine Multichannel Strategie sollte sich nicht nur auf deine Verkaufskanäle beschränken. Du solltest im Auge behalten, dass viele deiner Kunden mobil auf dein Angebot zugreifen wollen und das solltest du ihnen so einfach wie möglich machen. Kanäle wie Amazon oder Ebay bieten von selbst eine gute mobile Erreichbarkeit. Und was ist mit deinem Shop?
So erreichst du deine Kunden auf mobilen Geräten mit deiner Multichannel Strategie


Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Billbee stellen wir dir einige Themen vor, die dir helfen dein Multichannel-Geschäft zu optimieren. Wenn du mobile Kanäle nutzen möchtest, musst du dein Angebot im ersten Schritt so gestalten, dass man es auch auf mobilen Endgeräten komfortabel nutzen kann. Bei VersaCommerce hast du eine große Auswahl responsiver Themes. Diese sind für mobile Endgeräte wie Tabletts und Smartphones angepasst und stellen deinen Shop benutzerfreundlich dar. Weitere Inspiration bieten dir folgende Punkte.


Weniger ist mehr

Schon mal ein E-Book auf dem Smartphone gelesen? Auch wenn es zweifellos möglich ist – Spaß macht das nicht. Die wenigsten Nutzer lesen am Smartphone gerne lange Texte. Deshalb solltest du bei der Anpassung deines Shops für verschiedene Endgeräte auch die Texte mit in den Fokus nehmen. Während fürs Web allgemein schon gilt: Fasse Dich kurz!, gilt fürs Mobile Web: Fasse Dich kürzer!

Geschwindigkeit zählt

Die Parole „Weniger ist mehr“ gilt nicht nur für Texte. Auch wenn moderne Mobilfunkstandards schon Geschwindigkeiten erreichen, von denen wir vor ein paar Jahren nur träumen konnten, kommt dem Thema Ladezeiten im Commerce besondere Bedeutung zu. Räumt eure mobilen Shops also gut auf. Einige Tipps dafür:

  • Minimiere die Größe deiner Fotos und Grafiken. Für großformatige Bilder ist auf dem Smartphone ohnehin kein Platz. Auch komprimierte Bildformate sorgen für geringeres Datenvolumen.
  • Reduziere die Anzahl der Requests: Statt 10 verschiedene kleine Grafik-Icons zu laden, nutze z. B. ein CSS-Sprite, aus dem du immer das gerade benötigte Grafikelement auswählst. Außerdem solltet du so wenige externe Ressourcen (Stylesheets, Bilder etc.) wie möglich einbinden, da auch hierfür separate Requests nötig sind.
  • Auch Leerzeichen brauchen Platz. Verzichte also etwa in CSS-Dateien auf unnötige Leerzeichen. Oder setze Tools wie den YUI Compressor ein, mit dem sich sowohl CSS-Sheets als auch JavaScript-Dateien minimieren lassen.
  • Wenn du Einfluss auf die Servereinstellungen hast bzw. dein Provider die Module unterstützt: Nutze GZip-Kompression oder Deflate zum Komprimieren statischer Ressourcen. Auch Cache-Control-Header zum Minimieren der Serveranfragen helfen bei der Optimierung der Response-Zeiten.

Mehr Tipps zu einem Shop mit atemberaubenden Geschwindigkeiten findest du in unserem Blog-Beitrag zu Die Höhle Der Löwen.

Auswahl bieten

Auch innerhalb des Mobile-Commerce greift das Multichannel-Prinzip: Möglichst viele Kunden erreichst du, wenn du möglichst unterschiedliche Kanäle bedienst und anbietest. Auch wenn der ein oder andere treue Stammkunde sich sicherlich über eine gut gemachte native App freut und diese auch gerne im entsprechenden Store herunterlädt, wird der überwiegende Teil deiner Kunden zunächst über den Browser kommen. Dass die im Browser ausgespielte Version – egal ob als separate mobile oder responsive Version – komfortabel funktioniert, sollte also erste Priorität sein.

Eine Zwischenlösung können je nach Anforderung Web Apps darstellen, die der User nicht separat installieren muss. Sobald du aber auf externe Smartphone-Funktionen wie etwa die Kamera zugreifen möchtet, muss es eine native App sein, die der Benutzer bewusst installiert und die Nutzung der Funktionen freigibt.

App: Kundennutzen schaffen

Wenn du möchtest, dass deine Kunden eine App aus dem Store herunterladen, musst du ihnen auch etwas bieten. Aber was?

Über alle Branchen hinweg bieten sich für eine Shopping-App zum Beispiel die folgenden Funktionen an: Eine Merkliste, in der sich interessante Artikel mit einem Wisch speichern und später wieder aufrufen lassen. Gezielte und – wichtig! – gut dosierte Push-Nachrichten. Zum Beispiel mit Rabatten und Angebotspreisen für Produkte auf der Merkliste. Oder eine Verknüpfung der App mit Katalogen oder Angebotsflyern: Über QR-Codes kannst du deine Besucher direkt auf die entsprechende Produktseite leiten, wo sie das beworbene Produkt sofort in den Warenkorb legen können.

Für Shops mit umfangreichen Sortimenten bieten sich auch Preisvergleichsfunktionen an. So verraten uns zum Beispiel amazon und eBay anhand eines Barcode-Scanners schnell, welche Angebote sie für den im Laden gefundenen Artikel im Sortiment haben.

Aber Achtung: Je mehr Daten du für die Ausführung solcher Dienste von deinen Kunden brauchst, desto mehr solltest du darauf achten, deine Besucher genau darüber zu informieren, was du mit den Daten anstellst. Dass du dich daran auch hältst und dabei die Datenschutzbestimmungen einhältst, versteht sich ohnehin von selbst.

App-Marketing optimieren

Natürlich solltest du in deinem Shop und auf allen anderen Kanälen die Applikation auch aktiv bewerben. Selbstverständlich sollte es sein, dass du sie Nutzern, die über die Endgeräte auf deine Website kommen, gut sichtbar wärmstens ans Herz legt.

Darüber hinaus lohnt es sich, etwas Arbeit in die Auffindbarkeit eurer App in den verschiedenen Stores von Apple & Co. zu investieren. Die sind inzwischen so groß, dass einer der Erfolgsfaktoren darin liegt, überhaupt gefunden zu werden. Neben dem klassischen SEO für eure Shopwebsite solltest du dich deshalb auch mit der AppStoreOptimization (ASO) auseinandersetzen und Keywords, Screenshots und weitere Informationen zu eurer App möglichst gut auf eure individuelle Zielgruppe zuschneiden.

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Dieser Artikel ist ursprünglich von unserer Autorin Katja Flinzner und ist in der Ursprungsversion hier zu finden: https://www.versacommerce.de/blog/multi-channel-te...

Bilder © djile / Fotolia

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