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Zum Greifen nah: Wirklich gute Produktfotos für Ihren Online-Shop!

Das Fehlen des haptischen Erlebnisses beim Online-Shopping macht es Käufern in Webshops oft sehr schwer, sich ein fundiertes Urteil über die Dimension, Beschaffenheit und die Qualität des Produktes zu fällen. Eine Produktbeschreibung kann zwar viele Informationen liefern, aber ein "Be-greifen" ist eben etwas anderes. Daher ist ein sehr gutes Produktfoto einfach durch nichts zu ersetzen!
Zum Greifen nah: Wirklich gute Produktfotos für Ihren Online-Shop!

Auf die Kaufentscheidung hat die visuelle Präsentation des Produktes einen größeren Einfluss als jede noch so gute Beschreibung: Produktfotos wirken überzeugender (und emotionaler) und können entscheidungsrelevante Merkmale vermitteln, die sich schlicht nicht in Worte fassen lassen.

Eine gute Aufarbeitung der Produktfotos lohnt sich in jedem Fall. Herausragende Fotos helfen dem Kunden zu einer schnellen Kaufentscheidung – haben zudem auch einen positiven Einfluss auf die Retourenrate, da sie unerfüllten Erwartungen vorbeugen.

Grundlegendes:

  • Zielgruppe als Ausgangspunkt: bevor man beginnt, die Material zu erstellen, sollte man sich genau überlegen, welche Art von Foto (die Form der Präsentation) auf die jeweilige Kundegruppe besonders überzeugend wirkt – also etwa freigestellt, mit Models, etc.
  • Zu jedem Produkt muss es mehrere Bilder geben. Nicht alle der folgenden Vorschläge passen auf jedes Produkt, aber um das Produkt möglichst real und lebendig darzustellen, reichen einfache, ausgeschnittene Produktabbildungen meist nicht aus.

Was sollte auf den Produktfotos sehen zu sein:

  • Fotos aus allen relevanten Perspektiven
  • Wichtige Details sollten im Close-up dargestellt werden (Beispiel: Verzierungen oder die Feinheit der Verarbeitung).
  • Bilder der Produktverpackung. Apple hat bewiesen, wie wichtig die Verpackung für die Wahrnehmung des Produktes ist und wie relevant das Auspacken des Produktes als Teil des Nutzungserlebnisses ist (Beispiel: sauber angeordnete Einzelteile im geöffneten Karton).
  • Das Produkt in Benutzung: nicht nur um Gebrauchsweise zu demonstrieren, sondern um das Produkt realer darzustellen und das fehlende, direkte Erleben auszugleichen (besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten). So kann es auch gelingen, eine Geschichte des Produktes zu vermitteln und so eine emotionale Bindung zum Kunden aufzubauen (Beispiel: ein Sommerkleid am Strand oder das Weinglas auf dem gedeckten Tisch).
  • Das Produkt in einer relevanten Umgebung (nicht ausgeschnitten): Produkte sollten so in Szene gesetzt werden, dass ihre besonderen Attribute unterstrichen werden (Beispiel: ist das Produkt besonders robust, kann eine Baustelle als Hintergrund dienen).
  • Produkt in Dimension zu bekannten Objekten um einen Eindruck von der tatsächlichen Größe zu bekommen (Beispiel: eine Hand oder ein Bleistift).

Die Qualität des Produktes wird nur durch hochwertige Bilder vermittelt

  • hohe Farbechtheit
  • gute Ausleuchtung
  • professionell wirkende Abbildungen (Link zur Lightbox)
  • hochauflösende Bilder mit hohem Detailgrad

Zusätzlicher Pluspunkt

  • eine Zoomfunktion ermöglicht es dem Kunden, selbst auf „Entdeckungsreise“ am Produkt zu gehen.

Das Erstellen von ausreichendem und relevantem Fotomaterial für jedes einzelne Produkt ist mit viel Aufwand verbunden. Dennoch ist davon abzuraten, die Produktfotos zu nutzen, die der Hersteller gratis zu Verfügung stellt. Der Mehrwert selbst erstellter Produktbilder liegt darin, sich durch individuelle Inhalte vom Wettbewerb zu differenzieren und so einen Kaufanreiz zu geben.

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