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​Last-Minute Email-Marketing für dein Weihnachtsgeschäft

Wie kannst du deinem Weihnachtsgeschäft auf der Zielgeraden kurz vor dem Fest noch einmal einen Schub geben? Eine Option ist Email-Marketing. Wir sagen dir, was jetzt noch geht.
​Last-Minute Email-Marketing für dein Weihnachtsgeschäft

Das Weihnachtsgeschäft läuft mittlerweile – hoffentlich auch bei euch – auf vollen Touren. Für die early birds haben wir ja bereits frühzeitig Tipps für die Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft gegeben. Aber natürlich gibt es auch, insbesondere auf Kundenseite, die traditionellen alljährlichen very-late-birds. Ich gestehe, ich gehöre auch zu denen, die Jahr für Jahr einige Geschenke alljährlich auf den sprichwörtlich letzten Drücker kaufen. Wie ihr solche Schlumpel wie mich noch für euer Weihnachtsgeschenk einfangen könnt? Die Ansprache via Email hilft.

Last-Minute-Käufer gibt es im Weihnachtsgeschäft reichlich

Es gibt eine große Zielgruppe von Shoppern, die trotz aller jährlich wiederkehrenden gegenteiligen Beteuerungen die Geschenke für ihre Lieben wirklich erst kurz vor Toreschluss einkaufen – natürlich auch online. Und diese Gruppe von potenziellen Käufern ist durchaus attraktiv und zahlreich. Viele Berufstätige haben erst in den letzten Tagen vor Weihnachten frei und verschieben ihre Online-Käufe ganz bewusst in diese Endphase, weil sie die bestellten Sendungen dann auch einigermaßen verlässlich zu Hause in Empfang nehmen können. Diese attraktive Zielgruppe kannst du ansprechen – und das geht sehr gut per Email-Marketing.

Spätentschlossene gezielt per Email ansprechen

Die Spätentschlossenen im Weihnachtsgeschäft solltet ihr per Email erkennbar und als solche ansprechen, am besten schon in der Betreffzeile. „Weihnachtsshopping für Spätentschlossene“ oder „Last-Minute-Geschenke zuverlässig zum Fest“ sind Beispiele für Betreffzeilen, die der in Rede stehenden Zielgruppe signalisieren, dass hier ein Angebot kommt, das ihr Anliegen, nämlich den rechtzeitigen Einkauf vor dem Heiligabend, bedient.

Die Last-Minute-Shopper sind zwar überwiegend nicht besonders stolz darauf, zu dieser Gruppe zu gehören (ich spreche aus Erfahrung), sind aber dankbar für Angebote in ihrem Email-Postfach, die ihre Probleme lösen. Ihr könnt für diese Käufer wahrlich als Problemlöser auftreten. Es besteht sogar die Chance, dass die Kunden euch dies auch über das Weihnachtsgeschäft hinaus hoch anrechnen und später wiederkehren. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass der Last-Minute-Kauf auch wirklich zeitgerecht funktioniert.

Bestellfristen im Email-Marketing klar kommunizieren

Das A und O im Weihnachtsgeschäft generell und im Last-Minute-Business im Besonderen ist natürlich, dass die bestellten Waren auch tatsächlich vor dem Weihnachtsfest beim Kunden eintreffen. Als Geschenk geplante Bestellungen, die nach den Feiertagen eintreffen, verärgern die Kunden massiv. Deshalb ist es ganz wichtig, dass du im Rahmen deines Email-Marketings ganz klar kommunizierst, bis wann eine Bestellung eingegangen sein muss, damit die Sendung auch verlässlich vor Weihnachten beim Kunden eintrifft. Diesbezüglich solltest du auf jeden Fall mit deinen Logistikern sprechen. Denn für dieses Jahr wird für die Weihnachtszeit ein erneuter Transportvolumen-Rekord prognostiziert, der die Paketdienste vorhersehbar vor Probleme stellen wird.

Meine Empfehlung lautet daher: Gehe beim letzten möglichen Bestelldatum lieber auf Nummer sicher. Denn auch wenn die Verantwortung für nach Weihnachten eingetroffene Lieferungen meist eigentlich beim Paketdienst liegt: Den Ärger mit wutgeladenen Reklamationen und zahlreichen Retouren wirst du als Shopbetreiber haben.

Gutscheine als clevere Option im Weihnachtsgeschäft

Wo wir gerade bei der Gefahr von verspäteten Lieferungen von physischen Bestellungen sind: Für die ganz späten Kandidaten unter den Last-Minute-Shoppern sind Online-Gutscheine eine attraktive Option, die ihr in eurem Email-Marketing zum Weihnachtsgeschäft unbedingt betonen solltet. Ein Online-Gutschein für euren Shop ist zur Not auch noch kurz vor der Bescherung flott ausgedruckt und wird so für so manch säumigen Weihnachts-Shopper zum letzten und sehr begehrten Rettungsanker in letzter Minute.

Weihnachtliche Akzente im Email-Marketing setzen

Auch wenn eben gesagt wurde, dass ihr euch auf der eher rationalen Ebene als willkommener Problemlöser für Last-Minute-Shopper positionieren könnt, so findet euer Email-Marketing für das Weihnachtsgeschäft doch in der emotional aufgeladenen Adventszeit statt. Dem solltet ihr unbedingt Rechnung tragen, indem ihr weihnachtliche Akzente in euren Mailings setzt. Zu diesem Zweck könnt ihr eure Emails durch weihnachtliche Grafikelemente wie zum Beispiel emotionale Adventsmotive anreichern. Eine solche saisonale Anpassung ist im E-Mail-Header besonders gut aufgehoben und dadurch mit relativ wenig Aufwand verbunden.

Auch nach Weihnachten lohnt sich Email-Marketing sehr

Im Karneval ist am Aschermittwoch bekanntlich alles vorbei. Im E-Commerce ist das lukrative Weihnachtsgeschäft hingegen am 24. Dezember noch lange nicht vorbei. In den Tagen zwischen Weihnachten und Sylvester und sogar bis Mitte Januar sind noch sehr interessante Verkaufspotenziale gegeben. So befinden sich viele Berufstätige in der ersten Januarwoche noch im wohlverdienten Urlaub und sind entsprechend per E-Mail gut ansprechbar. Die Interessenten lassen sich deshalb in dieser Phase häufig durch die bereits angesprochenen Gutscheine und andere Specials gewinnbringend aktivieren.

Fazit

Auch im Endspurt des Weihnachtsgeschäfts winken euch sehr lukrative Umsätze. Es liegt ein wenig auch an euch, die so genannten Last-Minute-Shopper anzusprechen und für euer Business zu gewinnen. Ran an den Speck! Aufwand und potenzieller Ertrag von Email-Marketing im Weihnachtsgeschäft stehen für euch in einem günstigen Verhältnis.

Bilder © stokkete / Fotolia

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Autor

​Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

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