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Die Höhle der Löwen (DHDL): So übersteht dein Shop hohe Besucher-Zahlen in einem kurzen Zeitfenster

Die schönsten Pitches aus DHDL haben uns gelehrt: Wenn du im Fernsehen dein Produkt vorstellst, sollte nicht nur dein Auftreten erstklassig sein, sondern auch deine Onlineshop-Performance.
Die Höhle der Löwen (DHDL): So übersteht dein Shop hohe Besucher-Zahlen in einem kurzen Zeitfenster

Denn ganz unabhängig davon, ob du mit einem Deal die Höhle verlässt, ist ein Auftritt im TV nach wie vor ein gigantischer Conversion-Multiplikator und sorgt im besten Fall für überdurchschnittlich viele Verkäufe in sehr kurzer Zeit. Theoretisch genial für Online-Händler, praktisch oft nur ein überlasteter Shop und Frust sowohl auf Händler-, als auch auf Käuferseite.[quote align='left']Ein Auftritt im TV ist nach wie vor ein gigantischer Conversion-Multiplikator und sorgt im besten Fall für überdurchschnittlich viele Verkäufe in sehr kurzer Zeit.[/quote]

Die folgenden Schritte sollen zeigen, wie das Shoppingerlebnis für beide Seiten ohne viel Aufwand und vor allem ohne hohes Kostenrisiko in einem erfolgreichen Check-Out endet. Wer es sich einfach machen will, der kann den Aufwand nochmals minimieren mit Softwarelösungen wie dieser Demo von VersaCommerce.

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Das Szenario in Zahlen

Gehen wir von folgenden Werten für einen Onlineshop aus: Ein durchschnittlicher Besucher im Onlineshop erzeugt während seines Besuches 170 einzelne Requests auf dem Server, indem er die Startseite und Produktseiten aufruft, Produkte in den Warenkorb legt und Bilder, CSS und JavaScript-Dateien geladen werden

Auf dieser Zahl bauen wir unser Worst-Case-Scenario für den Abend in der Höhle der Löwen auf: 90.000 Besucher innerhalb einer Stunde bedeuten somit rund 4.500 Anfragen pro Sekunde.

[embed]https://youtu.be/gTt8nRv155w[/embed]

Während der Sendung streamte Andreas Graap (nach seinem Auftritt mit „Ella & Paul“ bei der Höhle der Löwen) seinen Google-Analytics-Account live ins Netz.

Ein Standard Root-Server kann in einer typischen Konfiguration 64 Anfragen parallel händeln. Jede weitere Anfrage muss einen Moment warten. Genau das ist der Punkt, an dem ein potentieller Kunde abspringt. Um das zu vermeiden und die Besucher im Shop zu behalten, braucht es mehr Server-Kapazität. Die typische – teure und risikoreiche – Lösung um dem Ansturm gerecht zu werden ist, 20 bis 40 weitere klassische Root-Server und mehr als einen Proxy-Server zur Lastverteilung bei seinem Provider zu mieten.

Aber es geht auch anders. VersaCommerce zeigt dir in drei Schritten, wie du dich auf den Ansturm vorbereiten kannst, um dem Kunden das beste Einkaufserlebnis mit der geringstmöglichen Wartezeit zu bieten:

  1. Netzwerkanfragen minimieren
  2. Server-Interaktionen minimieren
  3. Nutzen von CDN-Netzwerken und Cloud-Infrastrukturen

Ein Shop-Theme, dass alle oben genannten Punkte berücksichtigt, findet ihr hier auf github.

Schritt 1: Netzwerkanfragen minimieren

Bei einer überschaubaren Anzahl an Shop-Besuchern ist es für die Shop-Performance nicht unbedingt ausschlaggebend, ob eine Netzwerkanfrage mehr oder weniger kommt. Vor einem Flash-Sale-artigen Ansturm auf einen Shop sollte der Betreiber allerdings aufräumen. Im ersten Schritt zeigen wir dir, wie du mit drei Maßnahmen unnötige Netzwerkanfragen umgehst:

Anzahl der abzurufenden Daten reduzieren

Der erste logische Ansatz zur Minimierung von Netzwerkanfragen ist es, die abzurufenden Daten zu minimieren. Ganz simpel: Sechs Bilder laden länger als zwei. Bilder sind allerdings nur eine Möglichkeit, auf Daten zu verzichten. Weitere Maßnahmen zur Minimierung der abzurufenden Daten:

  • Auf unnötige Bilder verzichten
  • eine CSS-Datei statt mehrerer Dateien verwenden
  • eine javascript statt mehrerer Dateien verwenden
  • jQuery oder andere Bibliotheken von Google oder ähnlichem Provider laden
  • OnePage-Shop anbieten. Verzicht auf Unterseiten.
  • Verzicht auf Inhalte von externen Diensten (zum Beispiel Trusted Badge)

Größe der Dateien verringern

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die größe der Dateien. Um bei dem Beispiel der Bilder zu bleiben: Ein großes Bild lädt länger als ein kleines. Hier einige Tipps für geringe Datengröße:

  • Bilddaten komprimieren und optimieren
  • Alle Meta-Informationen aus Bildern entfernen
  • Alle Dateien mit HTTP compression ausliefern
  • Bilder in der tatsächlich benötigten Größe hinterlegen
  • oder einen Bildprozessor nutzen, der diese Aufgabe übernimmt
  • CSS Sprites verwenden
  • CSS und Javascript minifizieren

Caching verbessern

Caching vermeidet unnötige Datenübertragungen durch das Ablegen in einem Cache, einer Art Zwischenspeicher. Folgendes sollte dabei beachtet werden:

  • Änderungsdatum der Datei im HTTP-Header korrekt setzen
  • HTTP-Caching aktivieren (Cache-Control: public)
  • Höhere Cache-Ablaufzeit im HTTP-Header setzen
  • E-Tags in HTTP-Headern verwenden. (strong validation)
  • Möglichst keine URL-Parameter bei Bildern, CSS- und JS-Dateien nutzen

Mit diesen Maßnahmen ist die Grundlage für einen schnellen Shop gelegt, der Horden von Besuchern gleichzeitig abwickeln kann. Nachdem die Netzwerkanfragen minimiert sind, geht es im zweiten Schritt um das Verkürzen der Rendering-Zeit.

[button style='black' url='http://www.versacommerce.de/landing/speedy' icon='entypo-list-add' fullwidth='true']Weiter zu Schritt 2: Server-Interaktionen minimieren[/button]

 

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