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Der einfachste Einstieg in den E-Commerce

Kaum ein Händler kann es sich noch leisten, den Online-Handel zu ignorieren. Aber wie steigst du in den E-Commerce ein? Wir sagen es dir: ohne große Investitionen mit Shop-Widgets.
Der einfachste Einstieg in den E-Commerce

„Ich habe abgefahrene Produkte. Mein persönliches und örtliches Umfeld reißen mir diese förmlich aus den Händen. Aber ein Online-Shop? Nein, das ist mir wegen der Investitionskosten dann doch zu teuer und damit zu riskant.“ Diese Ausrede, liebe E-Commerce-Kandidaten, könnt ihr aber mal total vergessen. Für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Waren online auch über den Schatten des örtlichen Kirchturmes hinaus zu verkaufen, gibt es eine attraktive, risiko- und investitionskostenarme sowie absatzstarke Alternative zum klassischen Online-Shop. Und diese heißt: Shop-Widgets!

Was, zur Hölle, sind denn bitte Shop-Widgets?

Shop-Widgets führen, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht, im Online-Handel bislang ein ziemliches Mauerblümchendasein. Diese Widgets sind kleine Software-Anwendungen, neudeutsch darf man sie wahrscheinlich auch Apps nennen, die es ermöglichen, Online-Verkaufsaktivitäten ohne großen Aufwand in ganz normale Unternehmens-Webseiten oder Blogs einzubinden. Wer also einen gut frequentierten Blog zu seinen Design-Ideen, sagen wir zum Beispiel zu selbst produzierten Mode- und Schmuck-Accessoires, betreibt, der kann seinen Followern via Shop-Widgets ganz unkompliziert die populären Waren direkt zum Verkauf anbieten. Die Verkaufsfunktion mit Produktpräsentation und -beschreibung sowie Checkout-, Zahlungs- und Lieferanbahnung wird ohne großen Aufwand zum integralen Bestandteil deiner Webseite oder deines Blogs. Cool, oder?


Warum haben Shop-Widgets Potenzial?

Beginnen wir mit einer Binsenweisheit, die aber durch ganz harte Marktdaten belegt ist: Am Online-Handel führt für beinahe alle Händler kaum noch ein Weg vorbei. Der Online-Handel wächst seit Jahren in zweistelliger Prozentgröße und wird in diesem Jahr gemessen am Umsatz erstmals zehn Prozent des Gesamtumsatzes im Handel haben. Dafür gibt es zahllose Belege.

Wer also bislang noch gar nicht oder ausschließlich stationär im Handel tätig ist, wäre also in den allermeisten Fällen töricht, nicht über einen internetgestützten Absatzkanal zumindest einmal nachzudenken. Das gilt insbesondere auch, weil der stationäre und interaktive Handel immer weiter miteinander verschmelzen.

Shop-Widgets sind eine attraktive Option, in den viel versprechenden Markt ohne großes Risiko einzusteigen.

Und für wen sind Shop-Widgets interessant?

Du betreibst einen gut frequentierten Blog oder eine Webseite mit Produkten oder Dienstleistungen im Hintergrund, die du gerne einer größeren Kundengruppe anbieten und zugänglich machen möchtest? Du scheust aber den Schritt, gleich einen klassischen Online-Shop aufzusetzen? Die Investition und die damit einhergehende „Endgültigkeit“ sind dir zu riskant? Dann sind Shop-Widgets die richtige Alternative und Einstiegsvariante für dich.

Shop-Widgets eigenen sich also für solche Händler, die entweder bislang gar keine Verkäufer sind, oder nur stationär verkaufen. Ambitionierte Einsteiger und bis dato reine Offline-Verkäufer sind also explizit angesprochen.

Wie Shop-Widgets für Profis funktionieren können liest du hier.

Auch wichtig: Was können diese Widgets eigentlich?

Mit Shop-Widgets kannst du aus jeder Webseite oder jedem Blog im Handumdrehen – oder sollte ich besser sagen, mit ein paar Klicks? – einen Online-Shop machen. Wenn die Widgets gut gemacht sind, integrieren sie sich problem- und nahtlos in deine Seite. Dein Produkt wird mit der entsprechenden Beschreibung und Bebilderung dort präsentiert, wo du es gerne platziert sehen möchtest. Dazu braucht es in aller Regel auch keine Programmierkenntnisse.


Deine Produkte erscheinen also nach der Einbindung über Shop-Widgets in der von dir gewünschten Form an der von dir gewünschten Stelle auf deine Seite. Besucher können diese dann anklicken und serviceorientiert einkaufen. Eine Weiterleitung auf andere Seiten findet nicht statt, es sei denn, du möchtest das und richtest das explizit so ein. Das ist dann auch völlig easy einzurichten. Der gesamte Checkout-Prozess mit Bezahl- und Lieferabwicklung ist jedenfalls bei guten Systemen Teil deines Shop-Widgets. Einer Stand-Alone-Lösung im Widget-Rahmen steht jedenfalls technisch absolut nichts im Wege.


Fazit

Shop-Widgets sind eine gute, preisgünstige und risikoarme Alternative zu klassischen Online-Shops und vor allem eine wirklich coole Einstiegsmöglichkeit in den E-Commerce. Wer einmal ausprobieren möchte, ob es für die eigenen Produkte Absatzpotenzial im Online-Handel gibt, der ist mit Shop-Widgets gut beraten. Gehen deine Produkte durch die Decke, kannst du immer noch über einen klassischen Online-Shop nachdenken. Klingt das interessant?


Bilder © VersaCommerce

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Autor

Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

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