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10 Gründe warum dein Laden eine Tablet- oder iPad Kasse braucht!

Die iPad Kasse beziehungsweise Tablet-Kassen werden am Point of Sale (POS) immer angesagter. Und das aus gutem Grund. Sie bieten gegenüber herkömmlichen Kassen viele praktische Vorteile.
10 Gründe warum dein Laden eine Tablet- oder iPad Kasse braucht!

Der Einsatz von Tablet Kassen - zu den beliebtesten gehört die iPad Kasse - am POS erfreut sich bei Händlern zunehmend großer Beliebtheit. Sie werden traditionelle Kassen schon bald weitestgehend ablösen und ersetzen. So planen 67 Prozent der Studienteilnehmer der EHI-Studie „Kassensysteme 2016“ künftig, den Checkout-Prozess auch auf mobilen Geräten abzuwickeln. Bereits heute kassieren knapp 10 Prozent der Unternehmen zusätzlich mittels portabler Tablet-Kassen. Der bevorstehende Siegeszug hat viele gute Gründe. Über einen der wichtigsten Gründe, nämlich dass POS-Kassensysteme als Schnittstelle zwischen stationärem und internetgestütztem Handel das Tor zur Omnichannel-Welt sind, haben wir hier bereits ausführlich berichtet. Hier kommen zehn weitere praktische Vorteile von iPad-Kassen:

Vergleichsweise geringe Anschaffungskosten

Tablet- oder iPad-Kassensysteme sind im Vergleich zu herkömmlichen elektronischen Registrierkassen in der Anschaffung deutlich günstiger. Jakob Schreyer, als CEO des Start-ups Orderbird einer der Tablet-Kassen-Pioniere in Deutschland sagte dazu in der Rheinischen Post mit Blick auf seinen Mitgründer Bastian Schmidtke der im elterlichen Geschäft in Bamberg, einem Zwei-Mann-Betrieb, der Kassensysteme verkaufte: Täglich zog Schmidtke los, um Gastronomen teilweise mehr als 20.000 Euro teure Kassen zu verkaufen - und dachte sich irgendwann: Das müsste doch auch billiger gehen. Und das geht deutlich günstiger. Selbst sehr hochwertige Tablet-Kassen mit sehr umfangreichem Funktionsumfang kosten nur einen Bruchteil dieser Summe.

Drahtlos statt Kabelsalat

Statt eines hässlichen und unübersichtlichen Kabelsalates bei einer oder gar mehreren umfangreich miteinander verkabelten herkömmlichen Kassen ist es doch bei Installation, Wartung und Einsatz wesentlich angenehmer und praktischer, auf drahtlose Techniken wie Bluetooth oder WLAN zu setzen. Gleiches gilt für den Austausch von Endgeräten.

Tablet- und iPad Kasse sind portabel

Tablet- und iPad Kassen sind portabel und erhöhen so die Flexibilität des Verkaufspersonals am POS ganz erheblich. Händler und Verkäufer sind nicht länger ganz oder teilweise an den Standort einer althergebrachten Kasse gebunden und sind flexibler für ihre Kernaufgaben Beratung und Verkauf.

Kundenberatung statt bloßen Kassierens

Dank ihrer Tragbarkeit sind iPad Kassen viel mehr als bloße Kassen. Sie sind digitale, portable Assistenten für das Verkaufspersonal bei der Kundenberatung. Mit dem iPad in der Hand informieren Verkäufer ihre Kunden direkt an der Ware zum Beispiel über die aktuellen Topseller oder weisen auf aktuelle Kombiangebote hin, die zu weiteren Käufen animieren und so ganz nebenbei für mehr Umsatz sorgen. Oder Sie geben ihm dank der Kundendatenbank direkt einen persönlichen Rabatt auf einzelne Artikel oder den gesamten Einkauf. Das sind handfeste Vorteile gegenüber konventionellen Kassen.

Kartenzahlung ohne Zusatzgeräte

Mit den allermeisten Tablet- oder iPad-Kassen kannst du deinen Kunden die Frage „Kann ich mit Karte zahlen?“ ohne Zusatzgeräte mit einem selbstbewussten und serviceorientierten „Ja, natürlich!“ beantworten. Die Zahlung per EC- oder gängigen Kreditkarten am POS gehört zu den Funktionalitäten dieser digitalen Helfer. Das hat für deine Kunden übrigens auch den schönen Nebeneffekt, gleich am Ende des Beratungsgespräches an der Ware bei dem mit Tablet-Kasse ausgerüsteten Verkaufsberater zahlen zu können, statt sich in eine Kassenschlange zu stellen. Das ist doch praktisch, oder?

Integration der Warenwirtschaft

Die iPad Kasse ist auch ein praktisches Instrument bei der Integration deiner Warenwirtschaft. Du gehst mit deinem tragbaren Endgerät in dein Lager, gibtst die neu eingetroffenen Lieferungen ein und schon ist der aktuelle Lager- und Warenbestand im gesamten Warenwirtschaftssystem integriert an allen Endgeräten und für alle Mitarbeiter einsehbar. Das vereinfacht und integriert deine Prozesse erheblich.

Schnittstelle zum E-Commerce

Durch ihre Datenanbindung an die Warenwirtschaft und andere Verkaufskanäle bilden Tablet-Kassensysteme für dich auch die Schnittstelle zum E-Commerce und kanalübergreifenden Services wie Click & Collect. Ein Blick ins Tablet-Kassensystem genügt, um eine online erfolgte Artikelvorbestellung zur Abholung am POS zu erkennen und zu bedienen. Umgekehrt kannst du eines deiner Lager oder die am günstigsten gelegene Verkaufsstelle via Tablet beauftragen, einem Kunden, der einen Artikel gekauft hat aber diesen nicht gleich mitnehmen möchte, den betreffenden Artikel nach Hause zu liefern. Das sind Services, die von Kunden heute immer mehr nachgefragt werden.

Tablet- und iPad Kassen sind diebstahlsicherer

Ein recht simpler aber durchaus bemerkenswerter Effekt der Portabilität von Tablet-Kassen ist, dass sie diebstahlsicherer als fest installierte Systeme sind. Denn du kannst sie abends einfach mit nach Hause nehmen, wenn du sie nicht im Ladenlokal belassen möchtest. Das kannst du mit den wesentlich teureren fest installierten Geräten nicht.

Detaillierte Geschäftsdatenanalyse

Mit ihren detaillierten Auswertungs- und Analysefunktionen unterstützen Tablet-Kassen dich bei der Deutung all deiner Geschäftszahlen. Du siehst auf einen Blick, welche Artikel gut laufen, welche Artikel den höchsten Gewinn bringen, welche Verkäufer wie viel umsetzen und vieles mehr. Tablet-Kassen werden so zu einem nützlichen Datenlieferanten und Ratgeber bei der Optimierung deiner Geschäftsprozesse.

Tablet-Kassen erfüllen Anforderungen des Finanzamts

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) geht seit einiger Zeit mit gesetzlichen Maßnahmen gegen die vermutete Manipulation von Registrierkassen und damit verbundener Steuerhinterziehung vor. Auf gut Deutsch: Es wird vermutet, dass Umsätze im Tagesverlauf zwar über die Kasse registriert, vor dem abendlichen Z-Abschlag, der das Tagesgeschäft dokumentiert, aber elektronisch zumindest teilweise wieder ausgebucht werden.

In einem mittlerweile verabschiedeten Gesetzentwurf heißt es dazu: „Künftig müssen nach dem Gesetzentwurf die so genannten Grundaufzeichnungen einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet auf einem Speichermedium gesichert werden. Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen dafür über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die aus drei Bestandteilen besteht: einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle. Das Sicherheitsmodul gewährleistet, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und später nicht mehr unerkannt manipuliert werden können. Auf dem Speichermedium werden die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert einzusetzen.“ Diese Anforderungen erfüllen die allermeisten Tablet-Kassensysteme und sind auch ganz nebenbei sehr nützliche Helfer bei der eigenen Buchhaltung.




Bilder © Fotolia

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Autor

Frank Zimmermann

Frank ist mit seinem Unternehmen FCZ PR seit 2004 selbständiger Kommunikationsberater. Seine Kernkompetenzen sind E-Commerce, IT im Allgemeinen und die Finanzdienstleistungsbranche. Neben Corporate Communications ist die Krisenkommunikation seine Passion. Zuvor war Frank als Managing Director des Standortes Frankfurt der PR-Agentur Weber Shandwick tätig. Frank schreibt seit 2015 mit großem Erfolg für unseren Blog.

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